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Vor der Deutsch-Schularbeit dem Redakteur über die Schulter geblickt

SATTLEDT. 17 Sattledter Schüler informierten sich gestern über die Arbeit eines Journalisten.

Vor der Deutsch-Schularbeit dem Redakteur über die Schulter geblickt

Die Buben und Mädchen der 3.a-Klasse der NMS Sattledt schmökerten gestern auch in den OÖNachrichten. Bild: müf

Wie kommt ein Journalist zu den Informationen? Wann beginnt der Arbeitstag für einen Journalisten? Wie alt ist sind die OÖNachrichten? Was war die lustigste Geschichte, die Sie geschrieben haben? Und wer ist eigentlich Chef der Zeitung?

Diese und noch viel mehr Fragen hatte gestern Friedrich M. Müller, Redaktionsleiter der Welser Zeitung, zu beantworten. Auf Einladung der Deutschlehrer Edgar Zauner und Ernst Gschwendner erzählte der Journalist den Schülern der 3.a-Klasse aus seinem Arbeitsalltag.

Jungredakteure im Einsatz

Schließlich wechselten die Schüler die Rolle – vom Fragesteller und Zuhörer zum Schreiber. Sie sollten als Übung für die Deutsch-Schularbeit kommenden Donnerstag einen Zeitungsbericht verfassen: Eine authentische Pressemeldung der Landespolizeidirektion über einen schweren Verkehrsunfall am Dreikönigstag in der Innviertler Gemeinde Mauerkirchen diente als Vorlage. Die Jung-Redakteure verfassten in Zweier-Teams und im Wettlauf gegen die Uhr einen Artikel.

Nach knapp 25 Minuten präsentieren sie sehr respektable Ergebnisse, die mit dem in der Donnerstag-Ausgabe der OÖNachrichten erschienenen Artikel verglichen wurden. Einer erfolgreichen Schularbeit dürfte nach diesem guten Probelauf nichts mehr im Wege stehen.

Natürlich sollen noch die anfangs zitierten Fragen der jungen Leute beantwortet werden:

Durch viele gute Kontakte in einem großen, vielfältigen Netzwerk durch Presseaussendungen und -konferenzen erfährt ein Lokaljournalist Neuigkeiten.

Üblicherweise starten Redakteure zwischen 8.30 und 9 Uhr mit ihrem Arbeitstag, der gewöhnlich nicht vor 18 Uhr endet.

Die OÖNachrichten feierten im Vorjahr den 150. Geburtstag: Damals erschienen sie als "Tagespost".

Sehr viele Lacher erzeugte vor Jahren eine Story, wonach die Girlie-Band "Spice-Girls" in Gunskirchen ein Open-Air-Konzert gibt. Die vermeintlichen Vorverkaufsstellen wurden am 1. April (!) von einer riesigen Fangemeinde gestürmt.

Herausgeber ist Rudolf Andreas Cuturi, Chef der Redaktion Gerald Mandlbauer.

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Artikel OÖN 08. Januar 2016 - 00:04 Uhr
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