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Stelzer ist für gemeinsame Volksschule und NMS von Aschach und Hartkirchen

EFERDING. Der Bildungslandesrat nahm bei Eferdinger Bezirksbesuch zu aktuellen Themen Stellung.

Stelzer ist für gemeinsame Volksschule und NMS von Aschach und Hartkirchen

„Es gibt kein Landesgeld für Halblösungen. Wir setzen jenes Projekt um, das im Sinn des Steuerzahlers am effizientesten ist.“ Thomas Stelzer, LH-Stv. (VP) Bild: Weihbold

Seine Vorgängerin Doris Hummer (VP) brachte die Diskussion über die Zusammenlegung der Schulstandorte von Aschach und Hartkirchen aufs Tableau, scheiterte allerdings am massiven Widerstand der Gemeinden. Nachfolger, Bildungslandesrat Thomas Stelzer (VP), betonte anlässlich seines Bezirksbesuches am Freitag in Eferding, dass es kein Landesgeld für Halblösungen geben werde. "Mir geht es um die beste Pädagogik in den besten Räumen und jenes Projekt umzusetzen, das im Sinn der Steuerzahler am effizientesten ist." Und das sei eine gemeinsame Volksschule in der einen Gemeinde und die gemeinsame Mittelschule in der anderen Gemeinde. Darüber müssten sich die Kommunen selbst verständigen. Wie berichtet, sind die Verhandlungen nach den Gemeinderatswahlen wieder in die Gänge gekommen. Die beiden Schulstandorte liegen nur rund einen Kilometer voneinander entfernt, beide Gemeinden haben Sanierungsbedarf angemeldet.

BH-Fusion mit Grieskirchen

Beim Thema Zusammenlegung der Bezirkshauptmannschaft Eferding mit Grieskirchen betont Stelzer, dass die Identität eines Bezirkes nicht von einem Amtsgebäude abhänge und eine Bürgerservicestelle in Eferding eingerichtet werde. Der VP-Bezirksparteichef und LAbg. Jürgen Höckner hätte sich vor der endgültigen Entscheidung eine Analyse erwartet, ob der gewünschte Einsparungseffekt tatsächlich in einem vernünftigen Verhältnis zu den volkswirtschaftlichen Nachteilen für die Region steht. "Wir setzen uns dafür ein, dass die Servicestelle dementsprechend ausgestaltet sein wird. Unabhängig von der BH-Fusion fordern wir bessere öffentliche Verkehrsverbindungen nach Grieskirchen", sagt Höckner.

Im Bereich Kinderbetreuung sieht Stelzer bei den unter Dreijährigen Nachholbedarf: "Wir müssen konsequent die Krabbelstuben ausbauen." Im Bezirk Eferding gibt es aktuell vier Krabbelstuben, die 91 Kinder besuchen. In Eferding sind vier Gruppen in Containern untergebracht. Vergangene Woche hat Eferding einen Rohentwurf für einen Neubau beim Land eingereicht. Dieser wird nun geprüft. Spätestens bis Ende August 2017 soll die neue Krabbelstube fertig sein, denn dann läuft die Genehmigung für die Führung von Containergruppen aus.

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Artikel Michaela Krenn-Aichinger 02. Mai 2016 - 00:04 Uhr
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