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Singen hält jung: Hans-Sachs-Chor feiert Jubiläum mit neuer CD und Video

WELS. Bereits 1847 gegründet, ist der renommierte Welser Chor der älteste Verein der Stadt

Zwischen den jüngsten und ältesten Mitgliedern des Hans-Sachs-Chores liegt ein halbes Jahrhundert. Foto: Hans-Sachs-Chor Bild: Hans-Sachs-Chor

„Wo man singt, da lass dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder“ mit diesen Liedzeilen ihres Gründers Ludwig Paupié beginnt der Welser Hans-Sachs-Chor seine Jubiläums-CD. Die rund 50 Sängerinnen und Sänger des Chors haben zum 170-Jahre-Jubiläum neben dem Tonträger mit 15 Liedern auch ein erfrischendes Video produziert, auf dem die Mitglieder im Alter zwischen 30 und 80 Jahren beweisen: Singen macht Spaß und hält jung. Und kann sogar Ehen stiften, wie jene von Gerald Schmidinger, der seine Frau im Chor kennengelernt hat und nun bereits ein halbes Jahrhundert mit ihr verheiratet ist.

Der renommierte Chor ist der älteste Verein der Stadt. Mit seinem Repertoire schlägt er Brücken zwischen der Vergangenheit und Gegenwart und bringt Neues garniert mit alten Liedern auf die Bühne. „Es ist das bunte musikalische Programm, das Spaß macht, und das gemeinsame Erarbeiten von Stücken, das die Chorgemeinschaft zusammenschweißt“, sagt Obmann Andreas Plank. Chorleiter Wolfgang M. Mayer schätzt neben der musikalischen Qualität vor allem den Zusammenhalt zwischen Jung und Alt. „In diesem Chor fühle ich mich sehr wohl. Wir haben 60 Zusammenkünfte im Jahr, neben Sing- und Vereinstätigkeiten auch viele Feiern und Ausflüge“. Zwei große Aufführungen mit Solisten und Orchester sowie acht kleinere Konzerte stehen jedes Jahr auf dem musikalischen Programm.

Bürgermeister Andreas Rabl betont, der Hans-Sachs-Chor gehöre zu den Welser Kulturinstitutionen. „Die regelmäßigen sehr guten Konzerte bereichern das kulturelle Leben der Stadt. Er ist beispielgebend auch für andere Chorgemeinschaften.“ Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer bezeichnet ihn als kulturelles Aushängeschild von Wels.

Anlässlich des 170-jährigen Bestehens wurde auch das Notenarchiv und die Chronik historisch aufgearbeitet. Dabei wurden wertvolle Drucke der beiden frühesten Ausgaben des Liedes „Sängerbund“ von Anton Bruckner aus dem Jahre 1882 und 1890 gefunden, die bisher nicht bekannt waren. Sie wurden an das Welser Stadtarchiv übergeben.

Infos und Termine auf www.hanssachschor-wels.at

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Artikel Michaela Krenn-Aichinger 03. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
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