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Nach Bombendrohung in Wels: Festnahme angeordnet

WELS. Nach der Bombendrohung während des Welser Konzertspektakels laufen die Ermittlungen weiterhin auf Hochtouren. Polizei und Justiz verfolgen einen Tatverdächtigen, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist. Die Festnahme wurde bereits angeordnet.

Nach Bombendrohung in Wels: Festnahme angeordnet

Bombendrohung: Messehalle in Wels wurde evakuiert, ein Sprengsatz wurde nicht gefunden. Bild: laumat

Wie berichtet, musste das Konzertspektakel mit dem deutschen Hitparaden-Stürmer Mark Forster am 23. September wegen einer Bombendrohung abgebrochen werden. 5500 Fans mussten damals die Halle 20 auf dem Messe-Areal verlassen, 40 Polizisten und 80 Ordner waren im Einsatz.

Nun sind die Ermittler einen entscheidenden Schritt weitergekommen. Eine tatverdächtige Person wurde ausgeforscht, deren Aufenthalt sei aber noch unbekannt, sagt Silke Mayrhofer, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wels.

Es sei bereits die Festnahme angeordnet worden. Die Fahndung nach dieser Person laufe im Inland. "Weitere Details können wir aus ermittlungstaktischen Gründen nicht angeben", sagt die Sprecherin.

Der anonyme Anrufer behauptete, in der Messehalle sei eine Bombe platziert. Die Halle wurde daraufhin evakuiert. Aus Sicherheitsgründen wurde den Konzertbesuchern gesagt, es gebe Probleme mit der Lüftungsanlage. Die Räumung erfolgte problemlos.

Bis zu drei Jahre Haft

Einen Sprengsatz konnten die Ermittler damals aber nicht entdecken. Für Bombendrohungen sieht das Gesetz einen Strafrahmen von bis zu drei Jahren Haft vor.

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Artikel 15. November 2017 - 00:04 Uhr
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