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Läufer ohne Losglück in Japan

BUCHKIRCHEN. Steiner hoffte vergebens auf Startnummer für Tokyo-Marathon.

Läufer ohne Losglück in Japan

Einer von 5000 Teilnehmern des Osaka-Marathons in Japan: Manfred Steiner aus Buchkirchen Bild: (priv.)

25 Ultraläufe – also Bewerbe jenseits der Marathon-Distanz von 42,2 Kilometer – hat Manfred Steiner bereits in den Beinen. Nun lief er seinen 39. Marathon – in der japanischen Stadt Osaka.

Der stellvertretende Betriebsleiter des Flughafens Hörsching wollte in Tokyo dabei sein – das ist trotz eines Starterfeldes mit 36.000 Sportlern schwierig. Startnummern für 15.000 Läufer werden ausgelost – aus einem Topf mit 330.000 Bewerbern (!). Steiner kam nicht zum Zug und wird es weiter versuchen.

Das hat auch seinen guten Grund. Denn der Tokyo-Marathon zählt zur "Major Six Serie": Das sind die sechs weltweit größten Marathons. Dazu zählen die Bewerbe in New York, Berlin, London, Boston, Chicago und eben der Lauf in der japanischen Hauptstadt. Vier der sechs Marathons hat Steiner bereits bewältigt. Und er hat für den 8. Oktober die Startnummer für den Marathon in Chicago schon gelöst. Fehlt also nur noch Tokyo.

Fernöstliche Luft schnupperte der Ausdauersportler nun dennoch. "Ich wählte den Marathon von Osaka/Senshu als Ersatz für Tokyo", sagt Steiner gestern zu den OÖNachrichten.

Der erfahrene Sportler machte dabei auch seiner Heimat alle Ehre und ging in einer Laufdress in Form einer Lederhose und eines typischen Hemds in Trachtenkaro an den Start. Damit war ihm die Aufmerksamkeit der Zuschauer im Feld der etwa 5000 Läufer sicher.

Wie erging es dem Buchkirchner nun? "Ich wollte mit einer Zeit unter 3:30 Stunden ins Ziel kommen und habe 3:26,10 geschafft, ich bin also sehr zufrieden." Allerdings sei die Strecke zum Finale hin eine besondere Herausforderung. "Man läuft nach Kilometer 36 über zwei Brücken und dann wieder retour – die leichten Anstiege über die Brücken sind nicht ohne; besonders, wenn man schon etwas müde in den Beinen ist." 

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Artikel (müf) 21. März 2017 - 00:04 Uhr
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