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Jungkoch Sascha Karlovits eröffnet am 1. April den Laahener Wirt

WELS. Spross einer Welser Gastronomen-Familie will mit saisonalen Produkten altehrwürdiges Wirtshaus zu neuem Leben erwecken.

Jungkoch Sascha Karlovits eröffnet am 1. April den Laahener Wirt

Sascha Karlovits mit Mama Dagmar Bild:

Ausgerechnet am 1. April eröffnet Sascha Karlovits den Laahener Wirt in der Laahener Straße. Von einem Aprilscherz ist nicht auszugehen. Ganz im Gegenteil: "Ich denke an ein bodenständiges Wirtshaus mit modern gestalteter Küche", schildert der 23-Jährige seine Pläne.

Der gelernte Koch und Konditor, der von Mama Dagmar Karlovits in seinen unternehmerischen Plänen tatkräftig unterstützt wird, war zuletzt Souschef im Gasthaus Schwarzgrub in Weibern. Die für Feinschmecker wohlklingende Adresse will der junge Karlovits auf Welser Boden übertragen. Mit saisonalen Gerichten, die mit gesunden Lebensmitteln bodenständig zubereitet werden, soll das schwierig zu gewinnende Welser Publikum begeistert werden.

Dazu gehören auch die Öffnungszeiten. Diese richten sich nicht nach den Freizeitgewohnheiten der Wirtsleute, sondern den Bedürfnissen der Gäste: "Unsere Sperrtage sind Dienstag und Mittwoch. Von Donnerstag bis Montag haben wir täglich offen", betont Dagmar Karlovits. Aus ihrer Zeit als Wirtin des Stillen Zechers weiß sie, worauf es in der Gastronomie ankommt. Und noch ein Detail erscheint Mama und Sohn Karlovits wichtig: "Warme Küche gibt es bei uns bis 22 Uhr." Auch das ist keine Selbstverständlichkeit – schon gar nicht in Wels.

Seit September 2016 stand der Laahener Wirt leer. In Erinnerung bleibt ein häufiger Pächterwechsel, der dem gemütlichen Wirtshaus mit seinem wunderschönen Kastanien-Garten nicht gerecht wurde. Mit 80 Sitzen unter Dach und 100 Plätzen im Gastgarten gehört das Traditionshaus zur Kategorie der Mittelbetriebe. Mit einer weiteren Köchin sowie drei Mitarbeitern im Service und einer Abwaschhilfe findet Sascha Karlovits das Auslangen.

Vielversprechende Übernahme

Pächter Erich Bachinger zeigt sich erfreut über die vielversprechende Neuübernahme. Sein Haus hat wieder eine Zukunft. Die Biermarke Zipfer bleibt am Standort unverändert. Mit der Brau Union arbeitet die Familie Karlovits sei Jahrzehnten zusammen. 

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Artikel (fam) 21. März 2017 - 00:04 Uhr
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