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Eine humorvolle Bilanz zum Luther-Jahr im Schloss Parz

GRIESKIRCHEN / WALLERN. Wallerns Pfarrer Andreas Hochmeir organisiert Kabarett über Luther

Imo Trojan und Oliver Hochkofler bringen humorvoll auf den Punkt, worum es bei der Reformation geht. Bild: privat

Das Luther-Jahr geht ins Finale. Am 31. Oktober jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Martin Luther, der Überlieferung nach, an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlug. Worum es in den wesentlichen Punkten bei der Reformation gegangen ist, darüber konnte man sich heuer in vielen theologischen Vorträgen informieren, aber es geht auch informativ und unterhaltsam. Der evangelische Pfarrer von Wallern, Andreas Hochmeir hat mit der Stadt Grieskirchen das Reformationskabarett 2.0 organisiert. Die Kabarettisten Oliver Hochkofler und Imo Trojan sind beide evangelisch. „Ich habe die beiden selbst schon erlebt, sie bringen pointiert auf den Punkt, warum es bei der Reformation geht. Durchaus auch selbstkritisch und sicher nicht gegen die Katholiken gerichtet“, sagt Hochmeir. Der humorvolle Abend mit einer „topaktuellen“ Nachrichtensendung vom 1. November 1517 geht am 25. Oktober, um 19.30 Uhr, im Landschloss Parz, über die Bühne. Parz war der frühere Sitz der Pollheimer, die im 16. Jahrhundert Anhänger Martin Luthers waren.

In Wallern und anderen evangelischen Pfarren ist der feierliche Höhepunkt der Reformationstag am 31. Oktober. In Wallern wird er mit einem Festgottesdienst und Festempfang gefeiert. Pfarrer Hochmeir zieht eine vorläufige Bilanz über das Luther-Jahr. Es war durch die Ökumene geprägt, mit gemeinsamen Feiern, Veranstaltungen und Diskussionen mit Vertretern katholischen Pfarrgemeinden. Ob sich das Luther-Jahr auch in neuen Eintrittszahlen bei evangelischen Pfarren bemerkbar machen wird? „Das erwarte ich mir nicht“, sagt Hochmeir. In seiner Gemeinde könne er sich aber nicht beklagen: „Ein- und Austritte halten sich die Waage. Wenn man sich im Kinder- und Jugendbereich stark engagiert und sich um die Seelsorge kümmert, wird das von den Leuten sehr wohl honoriert.“ 

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Artikel (krai) 13. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
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