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Ein Töchterchen im Hause Rabl: Anna Marie kam im Eiltempo zur Welt

Ehefrau Katharina erfüllte den heimlichen Kinderwunsch ihres Mannes.

Andreas und Katharina Rabl mit Töchterchen Anna Marie, die es ziemlich eilig hatte.    Bild: privat

Von einem Mädchen träumte Andreas Rabl. Denn mit Sohn Maximilian kann er seit elf Jahren auf einen Stammhalter verweisen. Ehefrau Katharina erfüllte ihm am Samstag diesen Kinderwunsch. Um 10.42 Uhr brachte sie im Klinikum Tochter Anna Marie zur Welt. Mit 53 Zentimetern und 3,15 Kilo ist der weibliche Zuwachs im Hause Rabl prächtig gelungen. Der Welser Bürgermeister unterstützte seine Frau während der Geburt: „Ich hatte bis zuletzt keine Ahnung, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Als es so weit war, und ich wissen wollte, womit ich es zu tun habe, hat die Nabelschnur dieses wesentliche Detail verdeckt.“

Schwangerschaft und Niederkunft verliefen problemlos. Nach Einsetzen der Wehen dauerte es nur mehr rund zwei Stunden, bis der stolze Papa das kleine Fräulein Rabl in seine Arme schließen konnte. „Die Eile hat sie vom Herrn Papa“, scherzten am Montag die Damen im Bürgermeisterbüro.

Eine Väterkarenz denkt der Welser Bürgermeister nicht an. Sein Zeitmanagement will er aber konzentriert auf den Nachwuchs ausrichten. „Der Sonntag bleibt wie bisher mein Familientag. Am Freitag und Mittwoch möchte ich jeweils zwei Nachmittagsstunden meiner Frau und den Kindern widmen.“

Katharina Rabl hat ihr berufliches Engagement als Wirtschaftsjuristin einer Wiener Großbank unterbrochen. „Sie war auch bisher nur noch ein bis zwei Tage in Wien und ist am Abend immer heimgekommen. In der Karenz wird sie ganz zu Hause bleiben“, freut sich Rabl.

Die Distanzen von seinem Domizil zum Rathaus sind überschaubar. Ehefrau Katharina und Töchterchen Anna Marie werden den Papa daher öfter auch zu Mittag aufsuchen, um mit ihm essen zu gehen. Als Kinderhüterin bietet sich Bürgermeister-Mama Silvia an, die mit Anna Marie schon das 14. Enkelkind betreut.     

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Artikel (fam) 21. März 2017 - 03:26 Uhr
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