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Eferdinger Modemacherin sucht Ideen für faire T-Shirts

EFERDING. Ingrid Gumpelmaier-Grandl startet Wettbewerb bei der WearFair

Mode für ein gutes Gewissen Bild: FAIRytale

„Warum machst du keine Mode für Herren?“ Diese Frage hat die Eferdinger Designerin und Modemachern Ingrid Gumpelmaier-Grandl immer wieder gestellt bekommen. Nun ist es soweit, zumindest eine T-Shirt-Kollektion ihres ökofairen Modelabels „FAIRytale“ ist seit kurzem auf dem Markt und ergänzt die Damenmode, die in Zusammenarbeit mit kleinen Manufakturen in Nepal entsteht. Und bei der Messe „WearFair“, die heute in der Linzer Tabakfabrik ihre Tore öffnet, startet die Eferdingerin mit einem kreativen Wettbewerb mit dem Titel „Wir haben immer ein gutes Motiv“, bei dem die Konsumenten selbst Motive für T-Shirts designen können.

Entwürfe gehen in Serie

„Die originellsten Entwürfe werden in Serie gedruckt, die Künstler werden am Etikett und auf der Homepage gezeigt“, sagt Gumpelmaier-Grandl. Gesucht werden Motive für Kinder, Damen und Herren sowie in den Kategorien Umwelt, Fairer Handel und „Kreatives und Humorvolles“. Die T-Shirts werden händisch mit Siebdruck in Nepal gedruckt.

Die Modemacherin will das kreative Potenzial in der Bevölkerung heben, hat unter anderem Vertreter von Umweltorganisationen und Kunststudierende bereits für die Idee begeistern können. Auch ein Flüchtling aus Afghanistan hat für die ersten Herren-T-Shirts von FAIRytale Motive gezeichnet. „Für uns ist es ein Alltagsjob, T-Shirts zu designen, aber für Morteza war es etwas Besonderes, von dem er auch stolz zu Hause berichtet hat“, sagt Gumpelmaier-Grandl.

Seit Jahren ist die Eferdinger Modedesignerin in Nepal engagiert und arbeitet mit einer Partnerschneiderei in Kathmandu zusammen. Nach den schweren Erdbeben 2015 war es ihr als Fairtrade-Partnerin wichtig, den Menschen wieder eine Perspektive zu geben und die Zusammenarbeit fortzusetzen, auch bei erschwerten Produktionsbedingungen durch die Zerstörung von wichtiger Infrastruktur. „Nach schwierigen Zeiten ist diese Saison wirklich super gelaufen. Unsere Partner in Nepal arbeiten auch immer professioneller.“

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Artikel Michaela Krenn-Aichinger 06. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
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