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Der Weltenentdecker: Ernst Martinekhat die Erde schon mehrfach umrundet

TOLLET. Fotograf Ernst Martinek will nun den Balkan stärker in den Fokus von Reisenden rücken.

Das wunderschöne Kotor in Montenegro ist mittlerweile auch Ziel von Kreuzfahrtschiffen.   Bild: Ernst Martinek

Er ist ein Rastloser. Ernst Martinek hat auf seinen vielen Reisen abseits von Touristenströmen die Erde schon mehrmals umrundet. In seiner neuen Multivision nimmt der 70-jährige Reisefotograf die Besucher mit auf den Balkan. „Nach dem Krieg ist die Region aus dem Blickfeld des Tourismus geraten, dabei hat sie fantastische Landschaften, eine beeindruckende Geschichte und unglaublich gastfreundliche Menschen zu bieten“, sagt Martinek.

Im Frühsommer und Herbst ist der Tolleter im Vorjahr mit zwei früheren Lehrerkollegen durch den Kosovo, Albanien, Bulgarien und Montenegro gefahren. Im Herbst erlebte er dieselbe Farbenpracht wie die des „Indian Summer“ in Nordamerika.

Auf ins Marihuanadorf

Auf abenteuerlichen Schotterpisten, bei denen man sich beim Ansehen des Videos am liebsten am Sessel festkrallen möchte, erreichte er mit seinem Allradler weit abgelegene Dörfer. Unbedingt wollte er auch das Haschischdorf sehen, vor dessen Besuch in allen Reiseführern gewarnt wurde. „Tatsächlich hat die Polizei die Marihuana-Plantagen mittlerweile trocken gelegt. Weil das Geld dann ausgeblieben ist, stehen viele groß dimensionierte Häuser der Drogenbosse halbfertig herum.“

Mit seiner Kamera porträtiert hat er auch einen verwegen aussehenden Mann, der unter der Fahne der UÇK gekämpft hat. Der Balkankrieg ist noch immer sehr präsent, doch die Jungen blicken nach vorne. In Pristina etwa, der Hauptstadt des Kosovo, traf Martinek viele urbane, EU-affine junge Leute.

Reisen ist für Martinek wie eine Sucht, dennoch denkt er nach 1500 Vorträgen mit 36 Reisethemen langsam ans Aufhören. Als Abschluss plant er die Kultur, die Landschaften und Menschen Japans ins Kameravisier zu nehmen.

Martinek zeigt seinen Vortrag „Balkan – wilde Schönheit“ am 1. März im Schloss Tollet, am 2. und 3. März in der Wirtschaftskammer Grieskirchen (jeweils 19.30 Uhr). Kartenreservierung: Tel. 0699-110 43 547. Alle Termine unter www.webfocus.at/martinek

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Artikel Michaela Krenn-Aichinger 15. Februar 2018 - 01:44 Uhr
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