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Bundeskanzleramt würdigt Römerweg

WELS. Der Römerweg Ovilava wurde als eines von sechs Projekten vom Bundeskanzleramt in einer 74-seitigen Broschüre gewürdigt.

Darin sind Best-Practice-Modelle erwähnt, die sich an das so genannte Faro-Übereinkommen halten. Dieses EU-Projekt zielt ab auf das Bewusstsein für die Vergangenheit und die Einbeziehung der Bevölkerung sowie den Erhalt und Schutz des Kulturerbes. Der Welser Römerweg wurde ausgewählt, weil er alle Ziele des Faro-Übereinkommens erreicht. In dem 2013 ausgebauten Römerweg Ovilava wird die bedeutende römische Geschichte der Stadt erlebbar gemacht. Derzeit führen 28 Stationen die Bevölkerung auf die geschichtsträchtigen Spuren der römischen Vergangenheit von Wels. Dazu gehört zum Beispiel die Römerstatue LAR auf dem K.J. In seiner räumlichen Ausbreitung war Wels nach dem deutschen Trier die größte römische Ansiedlung nördlich der Alpen.

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Artikel OÖN 19. Juli 2016 - 00:04 Uhr
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