Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Dienstag, 22. August 2017, 07:37 Uhr

Linz: 10°C Ort wählen »
 
Dienstag, 22. August 2017, 07:37 Uhr mehr Wetter »
Oberösterreich  > Wels

Bagger in der Traun: Neubau des Kraftwerks Stadl-Paura beginnt

STADL-PAURA. Nach langer politischer Diskussion ist es soweit: Der Neubau des Stadlinger Kraftwerks beginnt diese Woche.

Bagger in der Traun: Neubau des Kraftwerks Stadl-Paura beginnt

Wie es Mitte 2013 aussehen soll: Das neue Kraftwerk für Stadl-Paura. Bild: Energie AG

Es war ein langer Weg, bis der Neubau des Stadlinger Kraftwerks im Gemeinderat beschlossen wurde. Die Fraktionen stritten um 560.000 Euro Entschädigungen von der Energie AG für die Gemeinde.

Erst als die fixe Zusage vom Land kam, dass das Geld nicht in den Abgang fließen wird und der Verwaltungsgerichtshof einer Anrainerbeschwerde eine Abfuhr erteilt hatte, wurde im dritten Anlauf einstimmig der Vertrag beschlossen. Diese Woche starten nun die Bauarbeiten an der Traun. In einem ersten Schritt wird der Werkskanal, am Grundstück des Edter Transporteurs „Gartner“ entlang, stillgelegt. Unter Aufsicht eines Sachverständigen wird ordnungsgemäß abgefischt. Der alte Kanal wird nicht mehr gebraucht.

Ein neues Kraftwerksgebäude wird dann, direkt an der bestehenden Wehranlage, gebaut. Dort wird dann das Traunwasser für die Energieerzeugung „abgearbeitet“ – wie es in der Fachsprache heißt. Das alte Betriebsgebäude wird aufgelassen, das Kraftwerk stillgelegt. Außerdem wird im Unterwasser, unterhalb des Kraftwerks, die Flusssohle abgegraben. Am Anfang bis zu 75 Zentimeter tief. Möglich wird das, da die Traun zu dieser Jahreszeit wenig Wasser führt. Denn die Bagger stehen dabei direkt im Fluss. Mit dem Aushub wird der Werkskanal aufgefüllt. Die neue Fallhöhe im Fluss ist ein wesentlicher Faktor, um die Leistung des Kraftwerks zu steigern.

Werk bringt mehr Energie

Insgesamt, auch mit den Möglichkeiten eines Kraftwerks auf neuestem Stand, kann die Leistung von 750 Kilowatt auf 4,55 Megawatt, die Jahresproduktion auf 19,45 Gigawattstunden erhöht werden. Soviel Energie verbrauchen im Schnitt 5500 Haushalte im Jahr. Mitte 2013 soll alles fertig sein. Investitionskosten: 12 Millionen Euro. (nb)

Kommentare anzeigen »
Artikel 31. August 2011 - 00:04 Uhr
Weitere Themen

Wels langt bei Parksündern kräftig zu

WELS. Magistrat kassiert ab 1. September um 45 Prozent mehr - letzte Preisanpassung war 2004.

Slackline-Park Noitzmühle nach Sturm gesperrt

Vermutlich noch bis zum Wochenende wird es dauern, bis die Stadtgärtnerei alle Schäden beseitigt hat, die ...

Wels: Rollstuhl-Fahrer begeistern sich für Badminton

WELS. Wird bei einem der nächsten Paralympischen Spiele ein Rollstuhlfahrer oder eine Rollstuhlfahrerin ...

Neue Ideen für das Welser Volksfest

WELS. Die Traditionsveranstaltung soll bis zum Jahr 2024 auf völlig neue Beine gestellt werden.

"1. Welser-Kart-Bahn": Mit Adrenalin und Konzentration über die Ziellinie

WELS. Die von Alexander Wurz gegründete Kartbahn bietet Freizeitspaß für Jung und Alt.
Meistgelesene Artikel   mehr »
Bitte Javascript aktivieren!