Architektur- und Bauingenieursstudenten der Universitäten Graz und Wien planen und bauen eine Schule in einer der ärmsten Regionen Südafrikas – in Eastern Cape, dem ehemaligen Homeland Transkei. Mit dabei ist auch die Architekturstudentin Martha Gruber aus Pfarrkirchen.
Seit März laufen die Vorbereitungen für das Projekt auf Hochtouren. Seit August befinden sich die Studenten in Afrika, um die Schule zu errichten. Bis Ende Oktober wird Gruber auf dem schwarzen Kontinent bleiben. Hinter dem „Ithuba“ Schulprojekt steht der Verein Mojo unter der Leitung von Gernot Kupfer. Während des Aufenthalts der Österreicher sollen das erste Klassengebäude der Primary School und die Gemeinschaftsküche sowie Toilettenanlagen errichtet werden. Die Eröffnung des ersten Bauabschnittes ist für Jänner 2011 geplant und ermöglicht den Kindern der Region einen kostenlosen Schulbesuch. Ziel ist jedoch nicht nur ein einziges Schulgebäude zu erstellen. In den kommenden zehn Jahren soll die Schule zu einem gesamten Campus mit Feldern für eigene Bewirtschaftung, einem Permakulturgarten, einer eigenen biologischen Kläranlage sowie einer Wasserstelle heranwachsen.
Insgesamt sollen zwei „Preschool“-, sieben „Primary“-, fünf „High School“- Klassen und die für den Betrieb notwendige Infrastruktur entstehen. Eine Klasse ist mit maximal 30 Schülern limitiert, zum Vergleich liegt die übliche Klassenschüleranzahl in der Region bei etwa 70 Schülern pro Klasse.
Schule kostet 55.000 Euro
Die Nachhaltigkeit der Schule zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass Einheimische beim Bau der Schule eingebunden und so eine öffentlich zugängliche Wasserstelle errichtet wird, was besonders für die Identifikation und für die Akzeptanz der Schule wichtig ist. Möglich wird das 55.000 Euro teure Projekt erst durch finanzielle Mittel von privaten und öffentlichen Geldgebern.
Wer das Ithuba-Schulprojekt unterstützen möchte, der kann auf das Konto 50416 055 919 bei der Bank Austria (Blz. 12000) spenden.
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