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Die Kunstrasenplätze sind heiß begehrt

STEYR/DIETACH. Das Steyrer Fußballgeschehen ist von Jänner bis März zur Gänze auf den Kunstrasen verlegt. „Bereits voll ausgebucht“, heißt es bei den zwei Plätzen in Dietach und im Rennbahnstadion.

Der Verein, der Aufbauspiele oder auch Trainingseinheiten am Kunstrasen absolvieren möchte, muss sich Wochen vorher anmelden. Die meisten Clubs reservieren bereits im Herbst ihre Trainingseinheiten. So auch vergangenes Wochenende. Samstag und Sonntag 10 Uhr: Andrang vor den Stadiontoren in Dietach und auf der Rennbahn. Die Fußballer warten auf Einlass. Die Plätze sind bereits mittels Schneeräumgeräten freigeschaufelt. Die Kugel kann also rollen. Ununterbrochen bis 22 Uhr, an machen Tagen sogar bis Mitternacht. Auch während der Woche wird trainiert und gekickt.

Die Trainer atmen auf, denn das Trainingsprogramm ist nicht mehr vom Wetter abhängig, sondern kann voll durchgezogen werden. „Ein sensationelles Förderungsangebot. Wir würden noch einen Kunstrasenplatz brauchen“, sagt der oberösterreichische Präsident Willi Prechtl, der zugleich auch der Schirmherr der Dietacher Landesligisten ist.

Denkmal gesetzt

Unter seiner Obhut und unter Bürgermeister Karl Schweinschwaller ist in Dietach der Kunstrasenplatzes entstanden. Und so wurde beiden auch ein Denkmal gesetzt. Ihre Fußabdrücke sind in Zement gegossen. Zugleich mit Vöcklamarkt zählt Dietach derzeit zu den modernsten Kunstrasenplätzen. Die Grashöhe entspricht mit zweieinhalb Zentimetern dem Naturrasen. Vor dem Spiel wird im Sommer die Fläche berieselt, um dieselben Rutschverhältnissen wie auf der Naturwiese zu schaffen.

Der Steyrer Rennbahn-Kunststoffplatz gehört zu den Pionieren dieser Platzrevolution. Unter Stadtrat Hans Zöchling wurde 1988 das damals gewagte Projekt gestartet. 2006 wurde die Anlage großzügig saniert und damit die Steyrer Fußball-Situation bereichert. Auch Klubs aus Linz trainieren hier.

Kommentare
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Artikel 08. März 2010 - 00:04 Uhr
Von Franz Lechner
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Auch bei schlechter Witterung kann auf den Kunstrasenplätzen gekickt werden.  Bild: Moser

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