Einer der ersten Pläne hatte vorgesehen, dass die neuen Handymasten im Bereich der Bad Haller Jodhügel errichtet werden. Die Firma Orange hatte dafür einen Antrag zur Umwidmung des Geländes gestellt. Gegen diese Pläne protestierten aber die Anwohner. „Wir haben knapp 300 Unterschriften gegen den Standort Jodhügel gesammelt. Wir sind der Meinung, dass ein Masten hier nicht ins Landschaftsbild passt“, sagt Erika Theis, die bei der Initiative gegen den Masten dabei ist und in der Nähe der Jodhügel wohnt.
Die Proteste scheinen bereitsWirkung zu zeigen. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde der Antrag nicht behandelt. Auch Bürgermeister Harald Schöndorfer (VP) zieht einen anderen Standort vor. „Wir hatten erstens noch keine Zusage vom Eigentümer. Außerdem gefällt mir der Standort Jodhügel nicht“, sagt er.
Derzeit prüft die Stadt die weiteren Optionen, wo neue Masten errichtet werden können. „Es ist schwierig. Auf der einen Seite wollen alle Leute telefonieren. Auf der anderen Seite möchte keiner die Masten bei sich stehen haben“, sagt Schöndorfer.
Laut einem Insider gibt es Pläne, dass anstelle des Siloturms ein Handymasten errichtet wird. Auch das Parkhaus im Ortszentrum neben der Voralpen-Bundesstraße und das Hochregallager der Firma Packit sind im Gespräch. „Das sind einige der Möglichkeiten, die wir derzeit diskutieren“, sagt der Bürgermeister. Die Stadt kann aber über den neuen Standort nicht alleine entscheiden. Auch die Firma Orange muss prüfen, ob der neue Platz für einen Handymasten geeignet ist.
Unter Zeitdruck, eine Lösung zu finden, steht die Stadt nicht. „Wir haben mit allen Beteiligten gesprochen. Wir müssen jetzt nicht sofort eine Lösung finden, wir haben noch Zeit“, sagt Schöndorfer.
Wenn die Bad Haller keine Sendemasten haben wollen, dann halt zurück in die Vergangenheit. Buschtrommeln, Rauchzeichen etc.
Ausserdem wozu Telefon ? Das Kaff ist so klein, dass wenn man am einen Ende des Kaffs etwas laut sagt, dann hört ein anderer dieses am anderen Ende des Kaffs laut und deutlich.
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