Ein fünfköpfiges Team aus der HLW für Kultur- und Kongressmanagement (KM) hat in unzähligen Stunden Arbeit, den diesjährigen Steyrer Kleinkunstpreis organisiert und vergeben. Sechs Kabarettisten gaben am Wochenende im ausverkauften Alten Theater ihr Bestes.
Zehn Minuten Zeit
Eine dreiköpfige Jury bestehend aus HLW-Professor Peter Klimitsch, Stadträtin Ingrid Weixlberger und dem Elternvereinsvorsitzenden Herwig Resch sowie das Publikum bewerteten die jeweils zehnminütigen Darbietungen der sechs Teilnehmer.
Am Ende gewann Jürgen Vogl eindeutig vor dem Rest der Konkurrenz. In seinem Programm schildert er seinen Weg zum Universitätsrektor, mit der aufsehenerregenden Studie: „Das Gehirn: Aufzucht und Pflege“. „Wo andere wegschauen, blicken wir erst gar nicht hin“, sagt Unirektor Jürgen Vogl, während seiner zehn Minuten. Den Zusehern hat es gefallen, sie zücken ihre Abstimmungskarte mit dem Namen „Jürgen Vogl“. Der Kabarettist nimmt an diesem Abend den Steyrer Kleinkunstpreis in Form des Goldenen Mikrofons mit nach Hause. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Diana Umgeher und Stefan Scheiblecker.
Die Organistoren aus der HLW Steyr sind mit dem Ergebnis zufrieden: Es war ein lustiger Abend mit vielen Zuschauern“, sagt Barbara Mayrhuber. Die viele Arbeit und die vielen freiwilligen Stunden im Vorfeld hätten sich ausgezahlt. Den Steyrer Kleinkunstpreis soll es auch im nächsten Jahr wieder geben. Allerdings wird er wahrscheinlich von einem neuen Projektteam aus der KM organisiert werden. (dmf)
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