Die Aufgabe war, auf einer Strecke von viereinhalb Kilometern vier im Dickicht versteckte Opfer zu finden. Dazu hatten die Teilnehmer 90 Minuten Zeit. Gemeinsam mit seinen Teamkolleginnen Karin Schaufler und Andrea Bleier und deren Hunden trat Wartecker an. „Wir haben alle Opfer gefunden und die Strecke in 85 Minuten bewältigt“, sagt Wartecker.
Mit dieser Leistung setzte sich die Mannschaft gegen Konkurrenten aus ganz Österreich durch. Sein Mischlingshund Levi ist bereits sein drittes Tier, mit dem er Verletzte oder vermisste Personen sucht. „Meinen ersten Hund hat jemand überfahren, der Zweite ist krank geworden“. Mit Levi ist Wartecker aber besonders zufrieden. Auch der Vierbeiner scheint sich bei seinem Herrchen wohl zu fühlen. „Wenn ich nach Hause komme, freut er sich sehr und möchte gleich spielen.“ Neben der Begeisterung für Tiere brauchen Rettungshundeführer ein gutes Gespür für die Hunde. „Man muss erkennen, wann das Tier müde ist und eine Pause braucht“, sagt der 51-Jährige. Für eine Ausbildung zum Rettungshund eignen sich die meisten Rassen, „sie dürfen nur nicht zu groß oder zu klein sein“.
Neben Wettkämpfen und Training sind die Mitglieder der Rettungsbrigade oft beim Ernstfall gefordert. Warteckers bisher letzter Einsatz liegt zwei Monate zurück. „Damals haben wir eine vermisste Frau gesucht.“ Gefunden wurde sie von der Feuerwehr. „Es geht aber nicht darum, wer wen zuerst findet, sondern um die Teamarbeit.“ Der Einsatz der Rettungshunde ist kostenlos, die Notrufnummer 012 88 98 ist rund um die Uhr besetzt.
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