In der ersten Vorlage für den Regionalverband war neben einem Busnetz nur noch von „Radwegen auf den Trassen eingestellter Nebenbahnen“ die Rede. Gestern sprach Hollensteins Bürgermeister und SP-Landtagsabgeordneter Franz Gratzer von „einem Teilerfolg“: Er konnte in die Endfassung den Weiterbetrieb der Ybbstalbahn von Waidhofen bis in seine Gemeinde wenigstens als Alternative zur Buslinie hineinreklamieren. Die Landesverkehrsgesellschaft NÖVOG soll nun für diese Verbindung Interessen sowohl auf der Schiene wie auf der Straße suchen.
In einer Pressekonferenz schwächte gestern Landesrat Johann Heuras (VP) wieder ab, was auf dem Papier steht und mit 21 Stimmen im Regionalverband beschlossen wurde. „Die Ybbstalbahn wird dort bleiben, wo ein hohes Verkehrsaufkommen besteht“, verwies er auf ein Mobilitätskonzept des Landes, das nur noch einen Blinddarm der Ybbstalbahn von Waidhofen bis zur Firma Bene als Nahverkehrsachse vorsieht, die schon bisher 70 Prozent der Bahnfahrer beförderte. Heuras erläuterte sodann die Möglichkeiten eines Radweges von Gstadt über Hollenstein bis nach Göstling. Von der Hochkargemeinde weg sollen Nostalgiezüge über die einzigartigen Baudenkmäler der Trestleworkbrücken nach Kienberg, dem Endbahnhof der Erlauftalbahn, Ausflügler anlocken. Den Regelverkehr mit Verbindung ins Erlauftal soll der Bus schaffen.
Für Gratzer muss „die Ybbstalbahn das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs im Tal bleiben“.
Die Ybbstalbahn gehört ausgebaut und nach Vorbild der Pinzgaubahn attraktiviert.
Mit einem maßgeschneiderten Fahrplan kommen auch die Fahrgäste zurück und auch für den Tourismus ist diese Bahnstrecke unverzichtbar.
Auf http://www.probahn.at/thema_ybbstalbahn_resolution.asp?site=1
kann man für die ERhaltung der Ybbstalbahn unterschreiben
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