Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Samstag, 24. Februar 2018, 09:13 Uhr

Linz: -4°C Ort wählen »
 
Samstag, 24. Februar 2018, 09:13 Uhr mehr Wetter »
Oberösterreich  > Steyr

"Westbahn" bringt ÖBB aus dem Takt

AMSTETTEN. Privatbahn erhält Halbstundenintervall. Das erschwert den Umstieg von der Rudolfsbahn.

"Westbahn" bringt ÖBB aus dem Takt

Ab Dezember fährt die "Westbahn" dazwischen. Das macht den Umstieg von Rudolfsbahn auf Railjet komplizierter. Bild: feh

Die Verdichtung der öffentlichen Personenbeförderung auf der Westbahnstrecke ist auf Schiene. Ab Dezember verdoppelt die private "Westbahn" ihre Frequenz und fährt im Halbstundentakt zwischen Salzburg und Wien. Das Mehrangebot hat aber einen Haken, nämlich den Bahnhof Amstetten. Das neue Intervall der "Westbahn" zerschlägt den Verkehrsknoten der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).

Der Wettbewerb der beiden Konkurrenzunternehmen um Streckenlizenzen hatte sogar ein Trassenkoordinierungsverfahren heraufbeschworen. Während man sich auf der Südstrecke und auf der Wiener Stammstrecke einigen konnte, sind Politiker wie der Steyrer Nationalrat Markus Vogl (SP) von der Lösung für Amstetten "nicht sehr begeistert". In Amstetten fährt die "Westbahn" den ÖBB bei den Anschlüssen der Rudolfsbahn in die Quere. Statt der Railjets der ÖBB werden nach der Entscheidung des Trassenkoordinators zur vollen Stunde Schnellzugpaare der "Westbahn" abfahren – um Punkt nach Wien und eine Minute später in Richtung Salzburg. Zugreisende aus Weyer, Gaflenz und Waidhofen erwartet ein Wettlauf, wenn sie in den Railjet Richtung Mozartstadt umsteigen wollen. Der muss fortan bei Minute 56 den Bahnhof verlassen, um das Gleis für die "Westbahn" freizumachen, nachdem die Rudolfsbahn mit Planankunft Minute 55 eingetroffen ist. Eine Minute für Passagiere, die den Railjet erreichen wollen, wird knapp. ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif räumt ein, dass "Minutenverschiebungen im Railjet-Taktknoten Amstetten aus dem Verfahren ungelöst übrig geblieben" seien. Die Rudolfsbahn werde aber beschleunigt, um den Anschluss nach Salzburg zu halten. Beim Umstieg nach Wien reißen Reisende der Rudolfsbahn hingegen neun Minuten Wartezeit auf. Bei fünf bzw. sechs Minuten Umstiegszeit könnten Bahnfahrer ideal auf die "Westbahn"-Garnituren wechseln, nur gibt es keinen Ticketverbund.

Kommentare anzeigen »
Artikel Hannes Fehringer 03. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
Mehr Steyr

"Bauvergabe nach Richtlinie"

SIERNING. Gegen eine Fehlinterpretation des jüngsten Berichtes der Landesrechnungshofes (LRH), der unter ...

Eigentümer von Citypoint Steyr will mit Umbau "Steyr stärken"

STEYR. Konkrete Angaben über Umbau bleibt der Eigentümer schuldig

"Club 598" hat jetzt ein Jahr Zeit, um neue Remise für Lokomotive zu finden

WAIDHOFEN. Landesverkehrsgesellschaft NÖVOG und Eisenbahnfreunde schlossen gestern Vergleich

Baufirma wirkte bei der Ausschreibung von Gemeindestraßen mit: LRH-Kritik

SIERNING. Landesrechnungshof bemängelte, dass die Gemeinde Sierning sich vor Straßensanierungen bei einem ...

Nußbachs goldene Mädels wollen am Samstag ihre Titelsammlung erweitern

NUSSBACH, FREISTADT. Die Kremstalerinnen haben beim Faustball-"Final3" in Freistadt die Favoritenrolle inne
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!