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Große Staugefahr: Ab Mai wird die Märzenkellerumfahrung saniert

STEYR, SANKT ULRICH. Wer kann, sollte in dieser Zeit auf Fahrrad oder Öffis umsteigen. Gleichzeitig wird beim Kraftwerk Garsten ein Kreisverkehr gebaut.

Erhebliche Verzögerungen dürften ab Mai auf die Verkehrsteilnehmer zukommen: In Steyr werden die beiden in die Jahre gekommenen Brücken der Märzenkellerumfahrung saniert, gleichzeitig wird in St. Ulrich der Kreisverkehr beim Ennskraftwerk Garsten errichtet.

Mit einer Bauzeit von maximal vier Monaten wird in Steyr bei der Sanierung der in die Jahre gekommenen Brücken gerechnet. Stadtauswärts in Richtung Ennstal wird dabei der Verkehr ab der MAN-Kreuzung als Einbahn bis zum Hotel im Park geführt. Eine Ausnahme wird es dabei einzig für Regionalbusse geben, die weiterhin vom Bahnhofsparkdeck über die Überführung der Damberggasse fahren dürfen. Sie werden die Ampelschaltung beeinflussen können.

Stadteinwärts, aus dem Ennstal kommend, wird der Verkehr auf Höhe des Hotels im Park mit einer neuen Verbindung auf die alte Eisenstraße zur Eybl-Kreuzung umgeleitet. Von dort geht es via Dukartstraße zur Pachergasse. Zum Nadelöhr und Staupunkt dürfte dabei die Kreuzung bei der Jet-Tankstelle werden.

Abgestimmt ist die Märzenkellersanierung mit dem Bau des Kreisverkehrs beim Kraftwerk Garsten, der ebenfalls im Mai starten soll. "Der Bau beginnt, sobald die Ortsdurchfahrt Garsten frei ist", sagt Bürgermeisterin Annemarie Wolfsjäger. "Die Ausschreibung seitens des Landes läuft, die Bauzeit wird rund fünf Monate betragen." Die Kosten für den Umbau dieses Unfallhäufungspunktes belaufen sich auf 850.000 Euro, die zu gleichen Teilen vom Land und der Gemeinde getragen werden. Ein Teil des Verkehrs soll über die Lahrndorfer Straße nach Garsten und Steyr umgeleitet werden, zudem wird es eine Notstraße beim Betriebsbaugebiet St. Ulrich geben.

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Artikel Gerald Winterleitner 13. Februar 2018 - 00:04 Uhr
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