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Oberösterreich  > Steyr

Gegner flößt Vorwärts weniger Angst ein als ein Virus

STEYR. Das Heimspiel am Freitag gegen Deutschlandsberg wurde aufgrund des Länderspiels Österreich gegen Serbien auf 18.25 Uhr vorverlegt. Dem Trainer macht allerdings ein Grippevirus ein wenig Sorgen.

Verteidiger Alexander Danninger wird im Heimspiel gegen Deutschlandsberg vermutlich den erkrankten Reinhard Großalber als Kapitän ersetzen. Bild: Wimmer

18.55 Uhr hat sich in dieser Saison als Anstoßzeit in der Steyrer Life-Radio-Arena bereits etabliert. Im Duell mit Deutschlandsberg bricht der SK Vorwärts Steyr aber schon wieder mit dieser jungen Tradition: Aufgrund des Länderspiels zwischen Österreich und Serbien in Wien – Ankick um 20.45 Uhr – beginnt der Schlager der Regionalliga Mitte ausnahmsweise bereits um 18.25 Uhr.

Auf eine spannende und torreiche Partie hoffen dabei nicht nur die Zuschauer im Prater-Oval, sondern auch die Fans im Vorwärts-Stadion. Nach zuletzt drei Heimsiegen in Serie und der starken Vorstellung beim 2:2 gegen Tabellenführer Sturm Graz hat Trainer Gerald Scheiblehner gegen Deutschlandsberg die nächsten drei Punkte auf seiner Rechnung.

Duell auf Augenhöhe

Die Steirer, gegen die es im Frühjahr auswärts ein spektakuläres 3:3-Unentschieden und im Herbst einen 2:0-Heimerfolg gegeben hatte, liegen in der Tabelle nur einen Zähler hinter den Rot-Weißen. Zu unterschätzen wird der aktuell Tabellenachte also nicht sein. Dennoch bereitet Deutschlandsberg dem Trainer weniger Kopfzerbrechen als ein hartnäckiger Grippevirus: „Kapitän Reinhard Großalber liegt mit Fieber im Bett, Thomas Himmelfreundpointner ist noch nicht wirklich fit und mit Simon Gasperlmair und Pascal Waldl waren auch seine beiden Alternativen angeschlagen“, sagt Scheiblehner, der vor allem bei Großalber keine große Hoffnung auf einen Einsatz hat. Im Tor wird ihn Bernhard Staudinger, der sich bereits im Cup gegen Innsbruck ausgezeichnet hatte, ersetzen, die Kapitänsschleife wird Alexander Danninger überstreifen.

Sollte zusätzlich auch Himmelfreundpointner ausfallen, dürften die Rot-Weißen wohl auch vom zuletzt bewährten 4-3-2-1-System abrücken und auf die 4-1-4-1-Variante wechseln.

„Die Spieler haben im Training einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, sprüht Scheiblehner trotz der Probleme vor Optimismus, „mit einem Sieg würden wir uns im oberen Drittel der Tabelle festsetzen.“

Top-5-Platz im Visier

Nun sei auch ein zu Saisonbeginn kaum für möglich gehaltenes Ziel in Reichweite: Ein Top-5-Platz im Herbst. Denn nach dem Deutschlandsberg-Match gastiert Vorwärts eine Woche später beim Vorletzten Kalsdorf, danach folgen die Heimspiele gegen Bad Gleichberg und St. Florian.


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Artikel Gerald Winterleitner 05. Oktober 2017 - 15:57 Uhr
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