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110-kV-Freileitung: Naturschutz ist für Erdkabelvariante

KIRCHDORF. Bürgerinitiative feiert einen Etappenerfolg, Energie AG kommentiert Gutachten nicht.

Stromleitung

(Symbolbild) Bild: (Wodicka)

Hoffnung schöpft die Bürgerinitiative „110-kV-ade“ im Kampf gegen die von der Energie AG geplante Freileitung von Vorchdorf nach Kirchdorf. Gutachten der Bezirkshauptmannschaften Kirchdorf und Gmunden im Zuge des naturschutzrechtlichen Bewilligungsverfahrens kommen zu dem Schluss, dass ein maßgeblicher Eingriff im Hinblick auf Landschaftsbild und Erholungswert zu erwarten sei. „Eine Freileitung mit 20 bis 35 Meter hohen Stahlgittermasten ist zwangsläufig mit einem schweren Eingriff verbunden“, ist im der Steyrer Zeitung vorliegenden Gutachten der Kirchdorfer Behörde zu lesen: „Aus Sicht des Landschaftsschutzes ist das Vorhaben negativ zu beurteilen.“ Es sei einer Erdkabelvariante der Vorzug zu geben.

Erdkabel ist teurer

„Das ist eine schlechte Nachricht für die Energie AG, allerdings ist es nicht das letzte Wort“, sagt Michael Prascha, Sprecher der Bürgerinitiative, „es wäre ja nicht das erste Mal, dass Gutachten des Naturschutzes einfach vom Tisch gefegt werden.“

Laut Prascha sei nun aber erwiesen, dass ein Erdkabel zumindest möglich wäre, auch wenn diese Variante ein wenig teurer sei und dabei rund ein halbes Prozent mehr Strom verloren gehe als bei einer Freileitung. Nun fehle nur noch die Stellungnahme des Umweltanwaltes zum Leitungsbau.

Die Energie AG will vorerst die Gutachten nicht kommentieren, handle es sich doch um ein laufendes Verfahren. Die Erdkabelvariante schließt man aber aus. „Wir haben 30 Kilometer Erdkabelreserve in diesem Netzabschnitt, die brauchen wir für verbaute Gebiete“, sagt EAG-Sprecher Michael Frostel.

 

110-kV-Freileitung

Eine 23,5 Kilometer lange 110-kV-Freileitung soll die Umspannwerke Vorchdorf und Kirchdorf miteinander verbinden. Zusätzlich wird ein neues Umspannwerk für das Almtal errichtet. Gesamtkosten des Projektes: 18,6 Millionen Euro.

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Artikel 07. August 2013 - 00:04 Uhr
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