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Oberösterreich

Leonding, eine „Idealstadt“ für ihre Bewohner

Pulsierende Stadt und dennoch erholsames Dorf, kulturelle Vielfalt und traditionelle Einkehr beim Mostbauern – Leonding ist eine Stadt mit vielen Gesichtern und extrem hoher Lebensqualität. Sie profitiert von ihrer günstigen Lage am Rand der Landeshauptstadt.

Eine Stadt mit 26.000 Einwohnern, die kräftig wächst. Sagenhaft reich, ein fantastischer Wirtschaftsstandort. Der höchste Akademikeranteil und die meisten Kreisverkehre. Selbst zu Stoßzeiten kommt der Autofahrer ohne Hindernis in jedwede Richtung. Dabei eine grüne Stadt, dank ihrer begünstigten Lage geschützt vor Überflutungen und Stürmen.

Unzählige Vereine fördern Gemeinnutz, Kultur, Sport und Brauchtum. Und die Bürger führen ein schönes Leben, das reich an Feiern ist. Bei den Kabaretts, medizinischen Vorträgen, Konzerten, Eröffnungen, Jahrmärkten und Festen kommen die Bürger auf unkomplizierteste Weise mit den Stadtpolitikern ins Gespräch, die immer ein offenes Ohr für Anliegen haben.

So funktioniert das Zusammenleben wunderbar harmonisch. Wozu auch die natürliche Disposition der Stadt in ein Herüben und ein Drüben beiträgt, die der Stadt etwas Überschaubares und Heimeliges schenkt. Auf der einen Seite, im Norden, haben sich auf sanften Hügeln leitende Angestellte und Beamte, Unternehmer, Ärzte und Geschäftsleute angesiedelt. Auf der anderen Seite, im Süden, wohnen aufstrebende Arbeiter und Angestellte und Vertreter verschiedenster Kulturen in stattlichen Wohnanlagen, die äußerlich dem Plattenbau-Stil angeglichen sind.

Zwischen Herüben und Drüben verlaufen vielspurige Ausfallstraßen. An ihnen reihen sich große Supermärkte aneinander, Tankstellen, Autozubehör-, Einrichtungs- und Baumärkte. Vor fünfzig Jahren ließ der sowjetische Regierungschef Chruschtschow sich hier im umgebauten Postbus durchfahren, um das Aufblühen des Westens zu studieren.

Alles in der Stadt strahlt etwas Relaxtes aus. Dies hat auch mit einer anderen Stadt zu tun, die sich am östlichen Rand unserer Stadt befindet: die Landeshauptstadt, fast zehnmal so groß und ein wenig hässlich. Da sich in ihr alles findet, was eine Stadt haben muss, wird unsere Stadt völlig entlastet.

Sie braucht keine protzigen Prachtmuseen, keine teuren Krankenhäuser und Theater und keine Gymnasien oder Buchgeschäfte. Das Stadtbudget kann ganz den Kindergärten zugute kommen, den Volksschulen und Tagesheimstätten, der Kanalisation, der Müllabfuhr und schönen Straßen.

Spaziergang mit Genuss

Den interessierten Lesern sei ein kleiner Spaziergang empfohlen, der sich zur Erkundung unserer Stadt besonders eignet. Wir starten am schönen Stadtplatz. Auf der einen Seite der Straße, in dem Ensemble kleiner Häuser um die Kirche, wirkt er noch wie der Platz eines kleinen Bauerndorfes. Auf der anderen Seite steht der weitläufige Glas-Stahl-Bau des Rathauses für die postindustrielle Gegenwart. Eindrucksvoll lässt dieser Platz den schwindelerregenden Wandel ahnen, den die Stadt in den letzten Jahrzehnten vollzogen hat. Gleich neben der Kirche liegt der berühmte Friedhof der Stadt. Wir durchschreiten ihn, halten uns dann ostwärts und wandern auf einer kleinen Straße durch eine Siedlung auf einen Hügel hinauf. Hinter akkuraten Thujenzäunen liegen gemütliche Einfamilienhäuser in parkartigen Obstbaumgärten.

Auf dem Gipfel des Hügels prangt auf einer weiten Wiese eine tausendjährige Eiche. Der Rundblick ist gewaltig. Im Süden zeigt sich das Naturschauspiel der Alpen. Im Osten liegt im Tiefland die Landeshauptstadt. Schwerindustrieanlagen schieben sich wie ein monströses Schiff in die raue Wohnhäusersee, urzeitlich rauchend und schwarz. Im Westen und Norden aber erstreckt sich die freundliche Hügellandschaft unserer Stadt. Auf den Gipfeln erheben sich alte Rundburgen. Überall wird spaziert, gejoggt und genordicwalkt. Mit den spitzen, hohen Bäumen, die in Alleen die Zufahrtswege zu stattlichen Ansitzen säumen, erinnert die Gegend an die Toskana. Und tatsächlich wird auch hier, am Südhang gleich vor uns, Wein angebaut. Eine nahe Buschenschank lädt zum Verkosten ein.

Und wer einmal hierher gekommen ist, wird sicher wiederkommen.

 

Das Bier, das man nicht kaufen kann

Manchmal sind sie schon ziemlich eigen, die Leondinger. Da erzeugen sie mit dem „Michaeli Bräu“ ein ganz und gar nicht schlechtes Bier – doch man kann dieses nirgends kaufen! Gebraut wird das „Michaeli“ nämlich vom Verein „Freunde der Leondinger Braukunst“, und das exklusiv für die Mitglieder dieses Vereins. Der Weg zum Bier führt einzig über den Verein. Und damit stoßen Bierliebhaber schon auf ihr nächstes Problem: Derzeit herrscht Aufnahmestopp, da der Verein die Maximalanzahl von 200 Mitgliedern erreicht hat!

 

Ein kurioses Wassersystem

In Bergham zu wohnen ist ein Genuss. Allerdings hat der Ortsteil ein eigenes Wasserversorgungssystem, unabhängig von der Ortswasserleitung. Viele Berghamer haben Pools – im Sommer zeigt die Wasserampel daher häufig „rot“!

1
Das Bier, das man nicht kaufen kann · von WahnGott (2) · 07.11.2011 08:09 Uhr

Da hat der Leo K. (absichtlich!?) etwas unterschlagen:
Geh auf den Adventmarkt zum Michaeli-Standl: Dort gibt 's wohlfeil (sogar mehrere Sorten) zu kaufen. Das genieße ich schon seit Jahren - aus Braunau kommend und mich als virtuelles 201. Mitglied der Genossenschaft fühlend. Also, lieber Leo, Sie trinken in Hinkunft nicht mehr heimlich!!

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2
Leonding: Schön hier zu leben ! · von cicero (4058) · 04.11.2011 17:10 Uhr

Ich bin nun 5 Jahre in Leonding und kann nur das Beste über diese Stadt sagen.
Leonding ist nicht "städtisch", sondern sehr stark ländlich geprägt, mit 22 Dorfgemeinschaften im Gemeindegebiet.
Sehr viel Grün & auch Wirtschaftsgelände oder Baugelände ist verfügbar.

Leonding ist stark gewachsen, hat jetzt 26.000 Einwohner.

Nun aber ein paar "hard facts", die zeigen, wie stark & lebenwert Leonding ist (Klammer: Wert von OÖ):

Arbeitslose: 369 (22 877) d.h. bei 10633 Beschäftigten = 3,4 %
Finanzkraft/Kopf 1355 € (1137 €)
Gemeindeschulden pro Kopf: 366 € (1938 €) d.h. praktisch schuldenfrei !

Die Anbindung nach Linz ist problemlos, ich fahre gerade einmal 7 km, 12 min. zur Arbeit.
Ich bin stolz, Leondinger zu sein ! grinsen

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3
@online-Redaktion: Die Überschrift hat leider · von haspe1 (4956) · 04.11.2011 14:27 Uhr

einen kleinen Geschlechts-Fehler.

DIE Stadt ist weiblich, folglich sollte es heissen:
"..eine „Idealstadt“ für IHRE Bewohner"

Also bitte ausbessern...

(2)
Artikel 04. November 2011 - 00:04 Uhr
Leopold Kislinger und Gerald Winterleitner
Bild vergrößern Städtecheck Leonding

Das Leondinger Zentrum mit Rathaus (Bildmitte) und Atrium (links im Bild) bräuchte dringend einen neuen Schub - die Belebung des Ortskerns ist eine anstehende Pflichtaufgabe.  Bild: Weihbold

Video anschauen

Leonding im Städtecheck

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