HAGENBERG. Uli Atteneder (44) aus Hagenberg ist auch nach 22 Jahren im Klassenzimmer begeisterte Hauptschullehrerin und bei Schülern sehr beliebt. Warum es ihr so wichtig ist, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken, und wie sie mit den vielen Vorurteilen gegen Lehrer umgeht, erzählt die Mühlviertlerin den OÖN.
Kommentare zu diesem Artikel
oblio
22.02.2010 14:22 Uhr
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genau auf den punkt gebracht!!
aber unfähige lehrpersonen findet man in allen schultypen!!
es sollten bei den leistungsbeurteilungen auch klassenfremde lehrerpersonen "mitbeurteilen" dürfen !!
dann hätte man schnell die spreu vom weizen getrennt !!
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herbertw
22.02.2010 08:41 Uhr
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Interessante(+), und uninteressante(-) Fragen
Bei einem Interview sind selbstverständlich die Antworten der Interviewten interessant. Noch interessanter allerdings die Fragen, die Redakteure stellen.
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(+) „Welche Menschen sollten nie Lehrer werden?“ ist z.B. eine äußerst konstruktive Frage, da die Antwort „Personen, die ihre Amtsautorität missbrauchen würden, um Macht auszuüben, und Personen, die Kinder zu funktionierenden Maschinen erziehen würden“ fast hundert Prozent der konservativen Lehrerwelt den Boden unter den Füßen wegzieht.
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(-) „Würden Sie sich als typische Lehrerin bezeichnen?“ ist eine absolut sinnlose Frage, da der „typische Lehrer“ in den Augen von 1,4 Millionen OberösterreicherInnen verschieden ausschaut.
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Ebenfalls ein Minus für alle anderen Fragen, die außer Textfüllerei keinen tieferen Zweck erfüllen.
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herbertw
22.02.2010 08:42 Uhr
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Nicht gestellte Fragen – ein Auszug:
• Wem wollten Sie trotzen? Wer hat Sie so „grantig“ gemacht?
• Wenn es also schlechte Lehrer gegeben hat, und gibt. Welchen Schaden richten „schlechte Lehrer“ Ihrer Meinung nach an?
• Wie begegnen Sie LehrerInnen in Ihrer Schule, die das Klischee „dass sie vormittags frei und nachmittags recht hätten“ durch ihr Verhalten begründen. Wie geht die Hierarchie mit diesen Menschen um?
• Welche gravierende System-Änderung würden Ihnen in Ihrem Job helfen?
• …
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stoeffoe
22.02.2010 15:47 Uhr
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Stell du ihr doch diese Fragen ...
... und poste dann die Antworten hier!
Das würde mich auch interessieren...
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herbertw
22.02.2010 17:45 Uhr
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@stoeffoe: So geht’s sicher nicht!
In stoeffoe-ähnlicher Argumentations-Struktur agieren besoffene Wirtshaus-Spezies, wenn sie des Diskurses überdrüssig sind: „Mach’s doch selber, wenn du glaubst, du kannst es besser!“.
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Dieser für Kleingeister nachvollziehbare Ansatz ist jedoch der größte Schwachsinn aller Zeiten. Nur weil ein anderer seine Sache „unzureichend“ erledigt (zumindest aus meiner Sicht), habe ich noch lange nicht die Verpflichtung, die Sache an seiner Statt selber zu machen.
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Es MUSS genügen, über Anbringen konstruktiver Kritik diesen anderen zu einer verbesserten Performance zu motivieren.
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