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Oberösterreich

Jeder zehnte Oberösterreicher hat homosexuelle Neigungen

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Gayparade  Bild: apa

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Berühmte Homosexuelle Bild: dpa

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"Ich stehe zu meiner Homosexualität"

In Österreich sind Fragen nach der sexuellen Orientierung im Rahmen von offiziellen Statistiken verboten. Der Anteil der Homosexuellen an der Gesamtbevölkerung ist aber mit Deutschland oder Holland vergleichbar und liegt bei etwa zehn Prozent.

60% der homosexuell veranlagten Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher leben in heterosexuellen Beziehungen. In den Städten ist dieser Wert niedriger, am Land allerdings weit höher. Es gibt etwa gleich viele Schwule wie Lesben.

Gleichstellungs-Gesetz

Dänemark, 7. Juni 1989: Ein Lebenspartnerschaftsgesetz tritt in Kraft, das eine rechtliche Gleichstellung von Homo-Partnerschaften mit Hetero-Ehen – etwa auch, was Erbansprüche betrifft – regelt. Die eingetragene Partnerschaft samt Zeremonie für gleichgeschlechtliche Partner soll im Laufe des Jahres 2010 auch in Österreich kommen. Ein Streitpunkt ist die Örtlichkeit (Standesamt, Notar) der Vertragsunterzeichnung. Schwule und Lesben dürfen in Österreich keine Kinder adoptieren.

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10% - eine falsche Behauptung wird durch... · von alwis · 25.10.2009 08:01 Uhr

10% homosexuell - das stimmt einfach nicht,
und eine falsche Behauptung wird auch durch Wiederholung auch nicht wahr.

Dazu Dr. Spaemann in einem Leserbrief:
Die Zahl von zehn Prozent Menschen mit homosexuellen Neigungenist völlig veraltet.
Wir wissen heute aus zahlreichen Studien sehr genau,
daß die Rate männlicher Homosexualität in der Bevölkerung,
einschließlich bisexueller Neigungen bei drei Prozent,
bei weiblicher Homosexualität bei 1,5 Prozent liegt.
Die Aussage des Sexualmediziners Georg Pfau,
daß es sich bei der männlichen Homosexualität um eine intrauterine Adrogenisierungsstörung handelt, ist reine Hypothese.
Bei Entwicklung sexueller Neigungen handelt es sich um ein komplexes psychophysisches Geschehen,
das nicht monokausal erklärt werden kann.
Auch die Aussage, daß homosexuelle Präferenz grundsätzlich unveränderbar sei,
ist wissenschaftlich längst widerlegt.

Prim. Dr. Christian Spaemann,
Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeutische Medizin, Braunau/Inn

 

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