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Gmundner Traunsteinstraße vom Öffi-Netz isoliert: Wie lange noch?

GMUNDEN. Mit Ausnahme der Schulbusse fährt kein einziges öffentliches Verkehrsmittel mehr durch die längste Straße auf Gmundner Gemeindegebiet. Doch diese Isolierung der Traunsteinstraße könnte bald ein Ende haben.

„Die Stadt hat bis vor einigen Jahren ein Anruf-Sammeltaxi mit drei Gmundner Taxiunternehmen betrieben“, erinnert sich Gmundens Verkehrsreferent Wolfgang Sageder (SP) an vergangene Zeiten und ergänzt mit gedämpfter Stimme: „…das auch nicht benutzt wurde. Wir haben das so betrieben, dass es nicht sinnvoll war.“

Die wenigen Einzelfahrten seien nicht mehr leistbar gewesen. „Wir haben zuerst einen Bus im Einsatz gehabt, der nicht mehr finanzierbar war. Die Leute haben gesagt, wir brauchen ein öffentliches Verkehrsmittel, aber gefahren sind sie nicht damit. Danach haben wir ein Anruf-Sammeltaxi eingeführt, das auch nicht wirklich benutzt wurde. Dann war eine Zeitlang nichts, ehe wir den Bade- und Wanderbus einführten, der auch nur spärlich frequentiert worden ist.“

Bei einer kürzlich abgehaltenen Besprechung seien die Gmundner Taxler eingeladen worden, ein Sammeltaxi-Konzept für die Gegend „Unterm Stoan“ vorzubringen, das für alle Seiten leistbar sei, so Sageder. Es werde in der derzeitigen Phase über diese Idee nachgedacht. „Sinnvoll ist das aber nur im Verbund“, sagt der Verkehrsreferent. „Denn das geht von den Kosten her zu 51 Prozent die Stadt an und zu 49 Prozent das Land. Dazu muss es auch ein wirklich seriöses öffentliches Verkehrsmittel sein, also nicht irgendein Bedarfsverkehr, sonders etwas, das stabil ist. Und das ist eine Frage von Kosten und Nutzen. Wenn da nur zwei Leute am Tag fahren, wird es wohl ein Problem sein.“

Mit Ausnahme des Schulbusses, der auch öffentlich nutzbar sei (Sageder: „Da kann ja jeder mitfahren.“), gebe es tatsächlich derzeit nichts, und das Busangebot sei vom Kosten-Nutzen-Effekt nicht effizient gewesen.

Auf Kritik, wonach viele der Gmundner Linienbusse während der meisten Zeit leer herumfahren würden, repliziert Sageder: „Unsere durchschnittliche tägliche Beförderungsanzahl ist durchaus, dass man sagen kann, das Verkehrsmittel passt genau noch so, wie es jetzt ist.“ Bis zu einer eventuellen Wiederinstallierung des Sammel-Anruftaxis Unterm Stoan würden allerdings noch Monate vergehen, sagt Sageder, denn jetzt stünden die Überlegungen darüber im Vordergrund: „Wir warten erst einmal auf ein Angebot, über das wir reden müssten.“

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wie wäre es wieder mit Autostoppen???? · von mynachrichten (1280) · 25.01.2012 22:58 Uhr

wenn die Gemeinde nichts zusammenbringt.
Eigentlich ein Schwachsinn, wenn jeder mit einem Auto fährt das nur zu einem Bruchteil besetzt ist.

Es fehlt in der Gesellschaft ein System eines Ausweises, den man zückt und dann nimmt einem ein Autofahrer mit und man kann ja auch etwas bezahlten dafür - ist ja für beide ok.

Außerdem lernt man Leute kennen und bekommt vielleicht noch den einen oder anderen guten Tip dazu.

Es geht uns viel zu gut und manchen so gut, dass sie glauben die anderen müssen wieder zurückrudern, dass Sie die notwendige Unterwürfigkeit als Sklaven der Reichen abgeben.

Zurück zum Autostoppen löst jede Menge derzeit nicht gelöster Probleme.
Schluß mit Wohlstandsgrößenwahn
stoppt einfach dann und wann.

Erwartet Euch nichts von Politikern, die einfach zu viel Macht und wenig Hirn haben und nur ihre nichtsnutzigen Pfründe absichern.
Ganze Bücher könnten über die Fehlplanungen und politischen Fehlsteuerungen unserer Dummy High Society geschrieben werden.
Autostoppen !!

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wozu gibt es Rad und jeder hat Füsse! · von wehrwoelfin (376) · 25.01.2012 21:58 Uhr

für die Anrainer die da wohnen entlang der Traunsteinstrasse? Wenn s is eh nicht benützen? Man muss auch sagen, das ist ja auch keine Großstadt Gmunden und das Viertel am Traunseeufer wird ja von Reichen bevölkert die wollen ja eh mit keine "Öffis" fahren sondern mit ihren Limusinen!!! Und die wenigen die dort als Normalbevölkerung neben dem Schliefgraben ausharrt, die fahren mit keinem Schulbuss. Also was wolln s denn? Ich nehme meinen Rucksack und gehe zu Fuss und nehme mein Auto bis zum Hoisn Wirt! Im Sommer ist es halt etwas dicht bei den Straßen da weiche ich auf eine andere Gegend aus! Ganz einfach. Es gibt auch Gmundner auf deren Bedürfnisse man auch eingehen kann und nicht nur an der Traunsteinstrasse! Soll n mal die Straße herrichten und die Löcher stopfen von den Bewegungen im Erdreich !!!

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bravo wehrwoelfin!! · von taucherin (1) · 26.01.2012 08:39 Uhr

ganz a kluge ha? also ich wohn seit 50 Jahren in der Traunsteinstrasse, bin hier geboren, so wie meine Eltern und Grosseltern, gehöre nicht zu den Reichen die deiner Ansicht nach hier alle wohnen.Der Gschliefgraben (nicht Schliefgraben)ist auch nicht die ganze Traunsteinstrasse.Schön für dich und deinen Rucksack, der Hoisn Wirt wird sich freuen wenn du dort parkst und wahrscheinlich gemütlich am Ufer deine Jausen isst.Ich kann nicht zu Fuss gehen und z. B. für eine 5köpfige Familie einkaufen gehen oder woandershin ausweichen. Wir haben uns alle arrangiert mit Autos (ich hab auch keine LimOUsine), es war notwendig, Schulbus um 7 Uhr früh? welches Gschäft hat da offen (Kommentar von realfrau lesen)Wir Unternstoaninger haben kein Problem. Ihr, die ihr alle zum Gegend und wer hat wo gebaut anschauen reinfahrt, "umdrehen und wieder weg" , ihr seits das Problem! Und die Löcher kommen sicher nicht von den Bewegungen im Erdreich, also bitte liebe wehrwölfin, schreib net so an Topfen!

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Artikel 25. Januar 2012 - 00:04 Uhr
Gary Sperrer
Bild vergrößern Gmundner Traunsteinstraße vom Öffi-Netz isoliert: Wie lange noch?

Nach dem einstigen Anruf-Sammeltaxi wurde „Unterm Stoan“ auch der Bade- und Wanderbus eingestellt.  Bild: Fellner

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