„Die Frau tut mir leid, aber sie gehört nicht in ein Wohnhaus mit zwölf Stockwerken und 110 Wohnungen“, sagt ein Bewohner zu den OÖNachrichten. „Bislang gibt es Gott sei Dank nur Sachschaden an einem Auto. Wenn aber einmal ein Kind von einem fliegenden Trumm getroffen wird, wäre das ein Wahnsinn!“ Er wundere sich, dass die Sachwalterschaft die psychisch kranke Frau im Haus Parkstraße 27 einquartiert hat.
Im Dezember mussten an einem Sonntag um 7 Uhr früh die Polizei und der Gemeindearzt ausrücken, nachdem die psychisch Kranke ausgerastet war. Sie hatte Gegenstände wie Geschirr und anderen Hausrat aus ihrer Wohnung im vierten Stock auf den Parkplatz geschleudert. Laut Arzt stellte die Frau keine Gefahr für ihre Umgebung dar, weshalb sie in der Wohnung bleiben konnte. Am Dienstagabend brach die Krankheit wieder aus, die Frau warf Bierflaschen, Gläser, Möbelstücke und anderes Gerümpel in die Tiefe. „Ausgeschaut hat’s, wie wenn eine Bombe eingeschlagen hat“, schildert ein Mitbewohner. „Dieses Mal wurde sie zwar mitgenommen, aber wann wird sie wiederkommen und wer übernimmt dann die Verantwortung?“
„Die Frau ist derzeit im Krankenhaus“, berichtet die zuständige Betreuerin der Sachwalterschaft. Man müsse abwarten, wie die psychisch kranke Frau auf die Behandlung anspreche. Zuvor habe es mit ihr ein Jahr lang überhaupt keine Probleme gegeben, bevor die Krankheit wieder ausgebrochen sei. Zur Kritik, dass die Klientin im Hochhaus untergebracht wurde, erklärt die Sachwalterin, dass es einen Mangel an Betreuungsplätzen gebe. Daher müsse man öfter auch mit Notlösungen leben.
dann hat die betreuung keinen job... und die will ja leicht geld verdienen....
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