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Kasbergbahn wird endlich repariert: Damit ist die Wintersaison gerettet

GRÜNAU. Am Kasberg haben die dringend notwendigen Reparaturarbeiten an der Seilbahn endlich begonnen. Die Wintersaison ist damit gesichert – auch wenn die Zukunft des Unternehmens Kasberg-Bahnen GmbH noch offen ist.

Die Wintersaison am Kasberg ist gerettet. Mit Hilfe einer 500.000 Euro schweren Finanzspritze durch die Raiffeisenlandesbank können nun endlich die Reparaturarbeiten durchgeführt werden. Am Mittwoch wurden mittels eines Hubschraubers alle 34 Rollenbatterien von den Seilbahnstützen der Gruppenumlaufbahn Kasberg-alm abmontiert und nach Wien transportiert. Nach einem Generalservice werden sie in sechs Wochen zurückerwartet.

Geschäftsführer Peter Grögler ist erleichtert: „Ein Wochenendbetrieb im November ist nun garantiert, sobald es die Schneelage erlaubt. Der Verkauf von Saisonkarten und Gutscheinen läuft bereits an.“

Während am Berg die technischen Voraussetzungen für das Weiterleben des Kasbergs geschaffen werden, wird im Tal an seiner wirtschaftlichen Zukunft gebastelt. In Linz trafen sich am Mittwoch Eigentümervertreter und der Masseverwalter des insolventen Unternehmens mit Landeshauptmann Josef Pühringer, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

„Derzeit liegen zwei Optionen am Tisch“, sagt Alois Weidinger, SP-Bürgermeister der Gemeinde Grünau, die neben Raiffeisen Hauptgesellschafter der Kasberg-Bahnen ist. „Entweder Peter Schröcksnadel übernimmt den Kasberg oder das Unternehmen wird Teil der landeseigenen Seilbahnholding.“ Weidinger wäre über beide Lösungen glücklich, sieht im Zusammenschluss mit der OÖ. Seilbahnholding aber mehr Vorteile. „Dann wären wir unter einem Dach mit Dachstein, Feuerkogel und Grünberg, und es gäbe im Salzkammergut eine einheitliche Lösung.“

Ende der Eigenständigkeit

Wie immer der Poker zwischen der Landesregierung und Peter Schröcksnadel in Linz ausgeht: Die Zeit der Eigenständigkeit des Kasbergs dürfte bald Geschichte sein. Und Bürgermeister Weidinger ist optimistisch, dass das Unternehmen das Schlimmste hinter sich hat. „Sonst hätte der Eigentümer Raiffeisen jetzt nicht so viel Geld in die Hand genommen“, sagt er.

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RLB · von Pilatus (9255) · 11.09.2010 13:35 Uhr

Mit Hilfe einer 500.000 Euro schweren Finanzspritze durch die Raiffeisenlandesbank ........... !
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Vor ein paar Wochen war hier in den OÖN noch zu lesen, die RLB wäre Kreditgeber ..... und nicht gutwilliger Sponsor !

Was stimmt da jetzt und warum sollen die p.t. Steuerzahler wieder einmal zum Narren gehalten werden.

Natürlich will der Bürgermeister nicht Schröcksnadel, sondern einen Zusammenschluß mit der OÖ. Seilbahnholding, weil dann kann alles so bleiben wie es ist und munter weiter Steuergeld verbrannt werden.

(0)
Artikel 10. September 2010 - 00:04 Uhr
Von Edmund Brandner
Bild vergrößern Kasbergbahn wird endlich repariert Damit ist die Wintersaison gerettet

Am Montag wurden 34 Rollenbatterien abmontiert.  Bild: Kasberg Bahnen A

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