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Ein Wirt spricht für viele: „Großer Mangel an jungen Fachkräften“

GMUNDEN. Der Gmundner Engelhof-Wirt Wolfgang Bergthaler hat in seinem Betrieb ein Problem, das er mit etlichen Gastronomenkollegen teilt: Es gibt zu wenige Fachkräfte.

9 Kommentare 10. September 2010 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
netmitmir (894)
13.09.2010 22:18 Uhr
@

Gegenfrage an den Wirt, wieviele Lehrlinge haben Sie selbst ausgebildet ?
Haben sie schon einmal nachgerechnet wieviel seiner eigenen Schnitzel sich Ihr Koch in Ihrem Lokal heute und vor 10, vor 20 Jahren leisten konnte ?

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unbekannt (4)
12.09.2010 08:12 Uhr
es wird immer zu wenig Fachkräfte geben

solange die Bezahlung so schlecht ist, für geleistete Arbeit und im Stellenprofil immer mehr gefordert wird nur um Profit zu schlagen

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geheim (2)
10.09.2010 18:46 Uhr
schlechte Bezahlung

Was erwarten den die Gastronomen Top Personal für schlechte Arbeitszeiten Stress vom Anfang bis zum Ende und dann noch wenig Bezahlung vieleicht auch noch unzufriedene Kunden denen teilweise sowieso nichts recht zu machen ist und dann ist die Bezahlung auch noch schlecht wer will den das?????

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realfrau (652)
10.09.2010 15:35 Uhr
Lehrlingsmangel

Ein großes Problem besteht darin, dass die jungen Leute schon bei ihren Eltern mitbekommen, wie wenig ein Lehrberuf heute noch wert ist. Ohne Matura bist du nichts wert. Viele, die eigentlich Interesse hätten, gehen dann doch lieber ins Gym oder auf eine andere höherbildende Schule, um wenigstens halbwegs Chanchen im späteren Berufsleben zu haben. Und leider ist auch die Bezahlung ein großes Problem. In vielen Branchen sind die Gehälter zu gering, um eine Familie erhalten zu können. Da müsste endlich ein Umdenken her. Wenn jetzt wirklich auch noch die Überstunden gestrichen werden sollen, dann wird es noch schwieriger. Da muss sich auch die Wirtschaft überlegen, ob dass wirklich der richtige Weg ist, wie man mit den Arbeitnehmern umgeht.

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feuerkogel (6590)
10.09.2010 15:53 Uhr
realfrau, es stimmt das sehr viele....

..ins gym oder in eine höhere schule zu gehen. zu meiner zeit wars unmöglich mit einen 3er ins gym zu gehen. heute wird jeder genommen und es werden alle mittel in bewegung gesetzt.
folglich wurde die gute alte hauptschule entwertet. was da heutzutags rauskommt spottet jeder beschreibung. die können nicht mal bis 5 zählen. könnte dir beispiele nennen da stellts dir die haare auf. praktikanten im gastgewerbe gibts die können im kopf nicht einmal ausrechnen was 2 halbe bier kosten.
was die bezahlung und überstunden angeht hast recht.

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verschleiert (1066)
10.09.2010 16:32 Uhr
Darum haben selektierende

Lehrpersonen gleich rechtzeitig schlechtere Noten gegeben, damit die Elite unter sich bleiben kann !
Der Einstieg ins Gym konnte mit einem 3er
im Zeugnis
mit einer bestandenen Aufnahmsprüfung
doch noch erreicht werden !
Soviel ich heute sehe, ist das noch immer
an manchen Gymnasien so üblich.
An sogenannten "beliebten" und damit überlaufenen höheren Schulen werden strengere Maßstäbe gesetzt, da ist höchstens ein gut in einem Nebengegenstand
gestattet!
In den unteren Stufen wird ohnehin aussortiert, nach der 4. Klasse steigen
nicht eben wenige in andere Schultypen um !

(0)
feuerkogel (6590)
10.09.2010 10:40 Uhr
herr bergthaler...

... dieses problem gibts schon längere zeit.
leider werden, speziell köche(innen) und kellner zu wenig ausgebildet. die duale ausbildungszeit dauert vier jahre. die meissten machen die 5 jährige hotelfachschule und schliessen mit matura ab.glauben sie, dass eine(r) solcher absolvent sich in die küche stellt oder als kellner arbeitet? und wenn dann geht er ins ausland wo er wesentlich mehr verdient als bei uns.

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unbekannt (4)
12.09.2010 08:15 Uhr
Ja, Feuerkogel!

im Ausland wird noch geschätzt welche Ausbildungen man hat.
Und wie heisst es so schön, leben und leben lassen, das fehlt in Österreich am Arbeitsmarkt ja doch gewaltig.
Es gibt immer die Arbeiter, Angestellten die draufzahlen.

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feuerkogel (6590)
12.09.2010 08:34 Uhr
ghostrider, da geb ich dir recht....

..die gutausgebildeten kommen meist aus einen familienbetrieb, welchen sie dann später mal übernehmen sollen und gehn sehr oft ins ausland um erfahrungen zu sammeln.
meisst in gute häuser in die schweiz oder aufs schiff. was uns übrigbleibt sind viele schulabbrecher die dann beim mc donalds etc. hinter der theke stehn.

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