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Murray will für Hotelbetten und neue Gmundner Therme kämpfen

GMUNDEN. Seit elf Jahren ist der Tourismus am Traunsee fest in britischer Hand – zumindest was die Herkunft des Tourismusdirektors angeht, des gebürtigen Engländers Andreas Murray, der sich am Montag neuerlich der Wahl stellt.

„Der Bau des Gästezentrums am Toscanaparkplatz war die richtige Entscheidung“, nennt Murray eines jener Projekte, das in seiner Funktion als Chef des Tourismusverbandes Ferienregion Traunsee durchgezogen wurde. „Kommen doch hier die meisten Gäste an und können nach dem Motto One-Stop-Shop alles bekommen: Zimmer, Ausflugskarten, Theaterkarten, Souvenirs oder Internetcafé.“

Das Thema Film ist sicherlich ein Liebkind des Tourismusdirektors. „Wie die Zahlen und Studien belegen, genau das Richtige für die Region“, sagt Murray, dem es gelingt, jährlich eine bis zwei TV- und Filmproduktionen an den Traunsee zu holen, wie „Lilly Schönauer“, „Melodien der Berge“, „Carmen Nebel“, „SOKO Donau“ oder den Horrorfilm „In 3 Tagen bist du tot“. „Alle haben einen unbezahlbaren Image- und Werbeeffekt für die Region“, ist Murray überzeugt. „Eine Ausstrahlung zur Hauptabendzeit, die von bis zu fünf Millionen Zuschauern gesehen wird – unseren potentiellen Gästen – ist zehnmal effektiver als klassische Werbung.“

Für die Zukunft setzt Murray auf eine verstärkte Vermarktung im Online-Bereich, neue Angebote beim Wassersport, und hier besonders für die aufstrebenden Märkte Tschechien, Polen, Rumänien und Ungarn. „Aber ohne neue Hotelbetten und eine Badelandschaft als Allwetter-Einrichtung kann der Tourismus bei uns nicht wachsen“, warnt Murray. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Hotelprojekte in der Region und die Traunsee-Therme in Gmunden auch wirklich realisiert werden. Nur so können wir uns als Region weiterentwickeln.“

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ich gratuliere · von unbekannt (1) · 13.09.2010 11:14 Uhr

Herzliche Gratulation dem neuen/alten Tourimusdirektor!

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Warum nicht? · von HubiDubi (12) · 09.09.2010 23:45 Uhr

Es gibt andere Thermen, wie die Eurothermen, die Beweisen, dass das sehr gut funktionieren kann. Wenn es gut durchdacht ist und etwas anderes bietet als andere Thermen, zb. wie Bad Schallerbach mit dem Aquapulco, denke ich kann das durchaus rentabel sein und einen Vorteil für die Region bringen. Allerdings mus man natürlich immer die Finanzierbarkeit im Auge behalten. So eine Therme ist schließlich nicht ganz billig.

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und · von unbekannt (1) · 09.09.2010 10:38 Uhr

gibts überhaupt gegenkandidaten?
wo sind die sichtbaren und messbaren erfolge (siehe bad ischl)? wieso liest man nicht mehr über die entscheidungsfindung? wird wieder mal unter der decke gemauscherlt?

der tourismus ist für unsere region ein wichter wirtschaftszweig und wird in den nächsten jahren immer wichtiger werden, und dann wir eine wesentliche entscheidung wieder mal unter ausschluß der öffentlichkeit getroffen.

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Artikel 09. September 2010 - 00:04 Uhr
Bild vergrößern Murray will für Hotelbetten und neue Gmundner Therme kämpfen

Traunsee-Tourismusdirektor Andreas Murray zieht eine Bilanz über seine bisherige, elfjährige Tätigkeit.  Bild: privat

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