Bayern, die Bundesländer Salzburg und Oberösterreich sowie die EU haben gemeinsam eine Machbarkeitsstudie für ein Lokalbahnkonzept in Auftrag gegeben, das die Stadt Salzburg besser mit dem Umland verbinden soll. Ein zentrales Element ist dabei die Neuerrichtung der Bahnlinie zwischen Salzburg und Bad Ischl. Hannes Peinsteiner, VP-Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von St. Wolfgang, ist bei dem Projekt eingebunden. Für ihn ist die Wiedergeburt der Ischler Bahn kein Luftschloss. „Wir reden hier von Plänen, deren Verwirklichung sicher noch 15 bis 20 Jahre dauern wird“, sagt er. „Aber es ist wichtig, schon jetzt alles dafür zu tun, dass die Bahnlinie kommt, denn die alte Trasse geht sonst ganz verloren.“ Zur Erklärung: Die alte Ischler Bahn war zwischen 1891 und 1957 in Betrieb, Teile der Trasse sind aber noch erhalten.
Peinsteiner hat bewirkt, dass in die Projektstudie die bestehende Salzkammergutbahn eingebunden wird. „Die von Salzburg kommende Linie könnte in Bad Ischl an die bestehende Bahnlinie angebunden werden“, sagt Peinsteiner. „Das würde das Fahrgastpotenzial erhöhen.“
Mit Straßenbahn nach IschlAus Sicht des VP-Landtagsabgeordneten vom Wolfgangsee würde der Tourismus stark von der Bahn profitieren. „Urlauber könnten in Salzburg in die Straßenbahn steigen und bis Bad Ischl fahren“, sagt er. „Das Salzkammergut wäre auch optimal an den Flughafen in Salzburg angebunden. Das würde viele Gäste bringen.
Vor allem aber die Bevölkerung im Salzkammergut selbst würde von der Bahnlinie profitieren. „Moderne öffentliche Verkehrsverbindungen sind die wirksamste Methode, ländliche Regionen zu fördern“, sagt Peinsteiner. „Hochqualifizierte Arbeitsplätze werden sich immer mehr in den urbanen Bereich verlagern. Gut ausgebildete Menschen bleiben nur dann am Land, wenn es vernünftige Zugverbindungen gibt. Niemand fährt gerne mit dem Auto täglich von Bad Ischl nach Salzburg zur Arbeit. In modernen Zuggarnituren wäre diese Strecke angenehm zu bewältigen.“
Ich wünsche mir, dass diese bereits in so vielen Köpfen "reale" Bahn von Salzburg nach Bad Ischl sooo bald wie nur möglich realisiert wird. Es würde für so viele Busfahrer das Leben erleichtern...selbst bin ich zwei Jahre von Salzburg nach St Wolfgang und gependelt und oft mehrere male in der Woche...andere machen das jeden Tag!! Es würde zB einen so "historisch altgeprägten Ort" wie St Wolfgang die Möglichkeit geben, mit dem der nur 39 KM entfernten Hauptstadt Salzburg in Kontakt zu treten - dadurch würden sich viele Türen aufmachen und manch verschlafene Ansichten sich vll ein wenig öffnen - speziell für die Jugend und alle die nachkommen wird es eine wunderbare Sache sein in so einer schönen Gegend leben zu können/dürfen und dann noch mit einer optimalen Anbindung an Salzburg...zB gibt es von Vöcklabruck ein Anbindung an Linz mit dem Zug bequem in einer halben Stunde...die Strecke von Salzburg nach Strobl zB könnte mit einem entsprechendem Zug auch in einer halben Stunde erreicht...
Der Zentralraum Salzburg (aber auch Linz) erstickt förmlich im Individualverkehr. Die bestehenden Buslinien sind in der Hauptverkehrszeit bereits voll ausgelastet, weitere zusätzliche Busse zur Verkehrsspitze sind auf Grund der enormen Personalkosten (auf etwa 70 Sitzplätze kommt ein Fahrer!) volkswirtschaftlich nicht mehr stemmbar. Des Weiteren stehen die Busse im Stau des Individualverkehrs, was die Attraktivität weiters schmälert; zusätzliche Busspuren sind bestenfalls punktuell sinnvoll, lösen aber nicht das grundsätzliche Verkehrsproblem.
Die IschlerBahn könnte mit zwei bis drei Mann Zugbesatzung (1 Triebfahrzeugführer und dazu 1 bis 2 Schaffner) je nach Anzahl der gekuppelten Triebwagen bis zu 1000 Fahrgäste wesentlich bequemer und schneller befördern - bei geringerem Fahrzeugeinsatz, im Verhältnis geringeren Betriebskosten, höherer Effizienz und höherer Akzeptanz beim potentiellen Fahrgast.
Heute muss begonnen werden, um für die Zeit nach dem Erdöl rechtzeitig vorzusorgen.
Vier Jugendliche in Linz wegen Wiederbetätigung verurteilt
Vier AUA-Flüge fallen am Freitag wegen Betriebsversammlung weg
Erstes Monte Carlo-Training abgebrochen
Zehn oberösterreichische Bezirksgerichte werden geschlossen
Tot geglaubte Jazz-Legende arbeitet am Comeback