Arnitz hat sich selbst in Oberösterreichs Fußball-Unterhaus als Spieler einen Namen gemacht. Den jedoch wichtigsten Treffer in seinem Leben erzielte der 27-Jährige nicht auf dem grünen Rasen, sondern im Internet. Seine Fußball-Plattform hat sich in einer Weise entfaltet, die der Gründer vermutlich selbst nicht vorausgesehen hat.
„Nach der großartigen Entwicklung von www.ooeliga.at habe ich im August 2009 beschlossen, mit www.noeliga.at den Roll-out ins benachbarte Niederösterreich zu wagen“, sagt Thomas Arnitz. „Und nachdem auch diese Seite voll eingeschlagen hat, gab’s Anfang August die Ausweitung in die Steiermark mit www.steirerliga.at – das heißt, mittlerweile betreibe ich drei große Bundesländer-Portale.“
Doch Arnitz’ Eroberungsfeldzug läuft weiter: „Vor zwei Wochen ging das bisher wohl größte Projekt online: www.unterhaus.at. Darauf berichten wir über sämtliche 384 Vereine in 26 Ligen in ganz Oberösterreich. Wir haben also die totale Abdeckung des gesamten Amateurfußballs, mehr als 60.000 Spieler und Funktionäre und Zehntausende Fans.“
Mittlerweile würden laut Arnitz die Besucherzahlen explodieren: „Pro Monat verzeichnen wir knapp 250.000 Besucher und mehr als 1,3 Millionen Seitenaufrufe. Aktuell habe ich schon 45 Mitarbeiter. Außerdem bieten wir als erstes Sportportal in Österreich eine iPhone-Live-Ticker-Applikation an.“
Fußballerisch läuft es für den aus Schörfling am Attersee stammenden Internet-Freak derzeit ebenfalls prächtig. Für seinen aktuellen Verein ASKÖ Luftenberg erzielte Arnitz in den ersten beiden Spielen satte neun Tore.
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