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Tunnelunfall: Staatsanwaltschaft bekommt Gutachten diese Woche

EBENSEE. Nach wie vor keine offiziellen Erkenntnisse gibt es im Fall des bereits mehr als drei Wochen zurückreichenden Pkw-Frontalzusammenstoßes im Bartelkreuztunnel bei Ebensee, der zwei Todesopfer gefordert hatte.

Nachdem bei dem Unfall, wie berichtet, der 67-jährige Günther Lemmerer und der 43-jährige Oliver Hörzing ums Leben gekommen waren, schaltete sich die zuständige Staatsanwaltschaft Wels ein. Im Fokus der Behörde steht der 50-jährige Gmundner Michael U., der das PS-starke Rennauto gelenkt hatte, auf dessen Beifahrersitz Hörzing mitgefahren war und das sich in den Klein-Lieferwagen des im Tunnel entgegenkommenden Günther Lemmerer gebohrt hatte. U. selbst hatte den Unfall mit Verletzungen überlebt.

Seither brodelt die Gerüchteküche. Aufschlüsse über den genauen Unfallhergang dürften in jedem Fall nicht nur die beiden von Sachverständigen besehenen beteiligten Fahrzeuge ermöglichen, sondern auch die Videoaufnahmen aus den Tunnel-Überwachungskameras.

Er selbst habe die Bänder noch nicht gesehen, sagt Franz Haas, Leiter der Staatsanwaltschaft Wels, auf Anfrage. Daher könne er auch noch keinen Kommentar dazu abgeben.

Warum es so lange dauere, bis endlich Ergebnisse vorliegen würden, wollten die Oberösterreichischen Nachrichten von Haas wissen und verwiesen auf das enorm hohe öffentliche Interesse an dem Fall. „Die Gutachten sind bereits unterwegs zu uns“, so Haas, „aber wir haben sie noch nicht gelesen.“ Außerdem seien drei Wochen ohnehin eine „Sensationszeit“ in einem Fall von derartiger Tragweite, versichert der Staatsanwalt und ergänzt: „Zwei bis drei Monate sind normal. Sie können sicher sein, dass wir uns das sehr genau anschauen.“

Mit hieb- und stichfesten Erkenntnissen, die auch zur medialen Veröffentlichung taugen, könne laut Franz Haas bis Ende dieser Woche gerechnet werden.

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Liebe arme überforderte Staatsanwaltschaft Wels · von mynachrichten (1413) · 02.09.2010 01:35 Uhr

stellt das Video einfach auf YouTube und es wird Euch geholfen werden.
Und jedem der mit der Staatsanwaltschaft, auch mit der Welser zu tun hat, ist nur anzuraten, selber Fotos zu machen.
Zeugenaussagen nach eindeutigen physischen Übergriffen führen noch lange nicht zu einer richtigen Anzeige.
Wenn nämlich die richtigen Leute im Hintergrund am werken sind, so wie bei Gefälligkeitsgutachten auch, dann wird oft zufälligerweise Täter und Opfer verwechselt.
So können eigene Fotos von Verletzungen nicht so einfach umgedeutet werden, wie in dem mir bekannten vorliegenden Fall vielleicht jemand durch diverse Feinde Interesse hätte jemanden Schaden zuzufügen. Politischer Einfluss von ÖVP kann auch ganz primitiv tief gehen.
Ein Bild sagt oft mehr, als 1000 Seiten juristischer Schwachsinn.
Wer weiß, ob der Polizist in Laakirchen bei einem vorliegenden Video, der den 85 jährigen schwerhörigen mit der Pistolen-Atrappe "bewaffneten" Pensionisten erschossen hat, mit Freispruch davongekommen wäre.

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staatsanwalt · von JuergenL. (9) · 01.09.2010 11:37 Uhr

das finde ich sehr nett v.staatsanwalt, dass er sich alles sehr genau anschauen wird. obwohl: die conclusio welche er aus sichtung der baender etc. ziehen wird, duerfte ja ohnehin schon feststehen. ansonsten kann ich mir nicht erklaeren warum jene die das ueberwachungsvideo gesehen haben noch keine stellungnahme dazu abgaben. klarer als ein video gehts ja wohl nimmer. deshalb nehme ich an, dass die conclusio des staatsanwalts mit dem video wenig bis gar nichts zu tun haben wird, sondern eher v. "hoeheren maechten" bestimmt wird. aber halt nur meine meinung.

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Staatsanwalt · von elah (4) · 01.09.2010 18:39 Uhr

Vielleicht sucht man schon seit drei Wochen verzweifelt nach einem Staatsanwalt aus Gmunden!!!

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Artikel 31. August 2010 - 00:04 Uhr
Von Gary Sperrer
Bild vergrößern Tunnelunfall: Staatsanwaltschaft bekommt Gutachten diese Woche

Der zertrümmerte Ford-Rennwagen  Bild: www.ff-ebensee.a

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