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Nach Rettungseinsatz: Unmut über verstopfte Traunsteinstraße wächst

GMUNDEN. Unzumutbar waren die Zustände in der Traunsteinstraße für Anrainer schon bisher oft, denn viele Autofahrer parken hier auf Teufel komm raus. Doch der sonntägige Bergrettungseinsatz (siehe Seite 27) zeigte, wie brenzlig die Situation tatsächlich ist.

Die Gmundner Bergretter mussten sich über die selbst zu dieser abendlichen Stunde noch völlig verparkte Straße zur Hubschrauberlandestelle beim Umkehrplatz regelrecht vorkämpfen. Der Aimed-Helikopter aus Scharnstein war daher gezwungen zu warten, ehe mit einem Suchflug die zwei hilflos in der Wand hängenden Kletterer geortet und geborgen werden konnten, was trotz der einbrechenden und damit für den Hubschrauberpiloten gefährlichen Dunkelheit gerade noch gelang.

Die wegen der parkenden Autos auf eine Fahrspur verengte Traunsteinstraße und der Gegenverkehr von Ausflüglern, die Richtung Gmunden fuhren, führten dazu, dass die Rettungskräfte immer wieder warten mussten und daher wertvolle Zeit verstrich. Bergrettungs-Ortsstellenleiter Bernhard Ebner: „Wir können nur froh sein, dass der Airmed in der Nähe stationiert ist, denn sonst hätten wir die beiden an diesem Abend nicht mehr bergen können.“ Die mangelnde Parkdisziplin könne zu einem gefährlichen Problem werden, sagt Ebner: „Nämlich dann, wenn da hinten Verletzte liegen.“ Oder die Feuerwehr benötigt werde.

Ein Bewohner der Traunsteinstraße, der am Sonntagabend Zeuge des Ganzen wurde: „Da wird am linken und rechten Straßenrand an allen möglichen und unmöglichen Stellen geparkt, auch dort, wo es nicht erlaubt ist. Selbst an die Abschleppzonen hält sich keiner. Es ist eine Katastrophe. Und die eigentliche Wanderzeit und damit die extremen Wochenenden kommen erst.“

Auch Gmundens Bürgermeister Heinz Köppl (VP) spricht von einer unhaltbaren Situation, weiß aber auch um die Crux der Abschleppdienste: „Bei uns finden wir keinen und das Welser Unternehmen kommt erst dann, wenn drei, vier Autos zum Abschleppen sind.“ Köppl verspricht, sich für die Verbesserung der Lage einzusetzen, notfalls auch mit vermehrten Strafen.

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Warum ist nicht schon längst ein · von mynachrichten (1413) · 29.08.2010 00:57 Uhr

Citybus im Einsatz unterm Stein, meinetwegen auch kostenlos, und die Autos sollen weiter heraußen Parken, wo die Straße genügend breit ist!
Wenn man bedenkt wo sonst noch Geld zum Fenster rausgeworfen wird, dürfte das kein Problem sein.
Und dass sich kein Abschleppdienst findet und dass man die Verkehrslümmel nicht bestrafen kann, glaubt wohl der kleine Maxi. Gerade die ÖVP müßte wissen, wo keine Nachfrage da kein Angebot.
Immer alle Augen zudrücken geht halt nicht.
Die Gmundner Esplanade ist auch ein Beispiel, dass unsere Behörden komplett versagen.
Da, wo mit etwas bemühen 2 Autos zwischen den Alleebäumen parken kann, steht oftmals nur ein Fahrzeug.
Wenn man bei solchen Schlampigkeiten immer zuschaut, dann ist man selber Schuld und ärgert rücksichtsvolle Autofahrer.
Die Einsparungen der ÖVP FPÖ Regierung kommt auch im Straßenverkehr zum tragen. Keine Kontrolle und keine Erziehung auf der Straße.
Genauso schlampig wie bei Hypo und noch hunderten Schwinereien der....

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es gibt nur eins... · von feuerkogel (6590) · 25.08.2010 09:50 Uhr

abschleppen, fahreug beschlagnahmen.
genau so wie in jeder grössrn stadt.
solche trotteln sollen brennen wie ein luster.
wird sich schnell herumreden und somit ist das problm gelöst.

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Ganz was Neues · von buchesie (40) · 25.08.2010 09:42 Uhr

Muss denn immer etwas passieren, damit man tätig wird.
Seit Jahren wird auf die untragbaren Zustände "Unterm Stein" hingewiesen. Es geschieht nichts - im Gegenteil. Vermehrt finden Veranstaltungen statt. Jetzt parken sogar schon Busse auf Gehsteigen. Auf ein E-Mail an die Polizei bzw. Landespolizeidirektion mit Fotos wurde nicht einmal geantwortet. Unsere Politiker parken doch selber auf den Gesteigen! Was soll den die Polizei da machen. Das, was von der Politik scheinheiliger Weise gesagt wird ist schlicht und ergreifend "wischi waschi". Die haben doch kein Rückgrad "wirklich" etwas zu unternehmen. Das sogenannte Verkehrskonzept beim Lichtefest war doch genau die selbe Augenauswischerei. Ein einziges Chaos! Schöngefärbte Beiträge in regionalen "Blättern" machen es auch nicht besser. Veranstaltungen mit Prominenten zur Wanderbuchvorstellung und anschließendem "Knödlwuzeln" machen die Sache nur noch schlimmer.

Siehe unter: www.untermstein.at

Grüße an die Verantwortlichen

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Artikel 24. August 2010 - 00:04 Uhr
Von Gary Sperrer
Bild vergrößern Nach Rettungseinsatz: Unmut über verstopfte Traunsteinstraße wächst

Nichts geht mehr Unterm Stoan: Geparkt wird beinahe überall, wo es ein Futzelchen freien Asphaltes gibt.  Bild: KLEMENS FELLNER

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