Der Mann hatte am 23. März in Attnang-Puchheim vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit einen Unfall mit einem BMW M3 Coupe. An dem 60.000 Euro teuren Wagen entstand Totalschaden, der durch keine Versicherung gedeckt war.
Um dennoch in den Genuss einer Versicherungsleistung zu kommen, meldete der 38-Jährige exakt eine Woche nach dem tatsächlichen Unfall den Pkw mit deutscher Zulassung ab und meldete ihn sofort wieder an, diesmal mit österreichischer Zulassung auf Wechselkennzeichenbasis. Gleichzeitig mit der Anmeldung schloss er für den zu diesem Zeitpunkt bereits völlig zerstörten BMW eine Vollkasko-Versicherung ab.
Nur zwei Tage nach der Anmeldung meldete der Vöcklabrucker der Versicherung den Unfall, wobei er angab, dass sich dieser erst am 1. April ereignet hätte. Wegen der enormen Schadenssumme wurden von der Versicherungsanstalt ein Sachverständiger sowie ein Versicherungsdetektiv mit Erhebungen beauftragt, wobei der Unfalllenker auch diesem gegenüber falsche Angaben machte.
In Zusammenarbeit mit Beamten der Polizeiinspektion Lenzing gelang es nach umfangreichen Erhebungen, den wahren Sachverhalt aufzuklären, worauf der Unternehmer wegen versuchten schweren Betrugs angezeigt wurde.
Jetzt hat er für diese Kistn auch nocht Normverbrauchsabgabe und Umsatzsteuer bezahlt
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