Der völlig neue Entwurf der Linzer Architekten Christian Markowetz und Peter Riepl sieht einen 31 Meter hohen Zylinderbau mit spiralförmigen Etagen vor. Das Hotel soll auf der Kriegerdenkmal-Halbinsel errichtet werden und nur durch eine Brücke mit dem Festland verbunden sein. Damit bliebe die Seeuferpromenade frei zugänglich und gegenüber vom Seeschloss Ort würde ein zweiter Inselbau entstehen. „Das könnte das zweite Wahrzeichen Gmundens werden“, sagt VP-Bürgermeister Heinz Köppl.
Die bebaute Fläche reduziert sich im Vergleich zum alten Entwurf auf weniger als die Hälfte, doch mit 32 Millionen Euro bleiben die geplanten Errichtungskosten annähernd gleich hoch. Auch die Anzahl der Betten würde mit 135 (Vierstern Superior) gleich hoch bleiben. Das Thema Wellness soll auch im neuen Entwurf eine große Rolle spielen. Am Seeufer würde ein geheiztes Schwimmbecken errichtet werden. Auf dem Hoteldach sollen Gäste von einer Bar aus einen Überblick über die Gmundner Bucht haben.
„Wenn alles glattgeht, kann das Hotel 2013 eröffnet werden“, sagt Manfred Asamer. Die Flächenwidmung passt bereits, der Bebauungsplan muss mit den Behörden allerdings neu abgestimmt werden.
Laut Asamer steht und fällt das Projekt aber immer noch mit der Landesförderung, die von Linz zwar zugesagt wurde, aber von Brüssel verhindert werden könnte. Allerdings ist Asamer auch mit einer Reihe potentieller Investoren im Gespräch. „Wir wären natürlich auch offen für eine Landesbeteiligung“, sagt er.
Das "erste" Wahrzeichen - Schloss Ort - interessiert weltweit - zumindest glauben die meisten Gmundner, sie sind international so interessant - keinen und "Lacus Felix 2" lockt auch sicher keinen zivilisierten Menschen hinter dem Ofen hervor.
Architektur wie Hundertwasser ist es keine, zB international "Waldspirale" in Darmstadt. Riepl "verschönert" auch Ebenzweierpark in Altmünster, kein Ruhmesblatt. Aber besser als einer der unzähligen Gmundner Provinzarchitekten, die sich gegenseitig auf die Füsse treten & offenbar idente Profs hatten.
Bebauungsplan dürfte kein Problem sein in der Bananenrepublik Österreich & vor allem nicht in der Provinzstadt Gmunden. Da steht schon "Team Köppl" Gewehr bei Fuß - das leider Gottes mit absoluter Mehrheit von den kleinkarierten Gmundnern versehen ist - um zur nächsten Ortsbildverschandelung beizutragen.
Dass man keine Wohnungen neben Hotel mehr bauen will, liegt wohl daran, dass die neu erbauten Eigentumswohnungen schon keine Käufer finden.
Offensichtlich kann man wieder einmal alles schlecht reden. Grundsätzlich sollte auch der größte "Patriot" erkannt haben, dass die Region langsam "verhungert", weil es zu wenig interssante Angebote gibt, welche den Motor am Laufen halten. Ich finde das Hotel (zwar nicht super) aber O.K. und vor allem essetiell notwendig.
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