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Lehrer hoffen auf mehr Hilfe von Psychologen und Sonderpädagogen

VÖCKLABRUCK. „Wir brauchen mehr Unterstützung“, fordert Wolfgang Baumgartner, CLV-Personalvertreter der Lehrer. Gefragt sind vor allem Schulpsychologen und Sonderpädagogen.

Die Ausstattung der Schule halte nicht mit der gesellschaftlichen Entwicklung Schritt, schlägt Baumgartner Alarm. „Wir brauchen viel mehr sonderpädagogische Unterstützung.“ Denn die steigenden Zahlen von Integrationsschülern und verhaltensauffälligen Schülern übersteige zunehmend die Möglichkeiten der Lehrer an den Pflichtschulen.

Baumgartner will aber auch die Eltern in Zukunft noch mehr in die Pflicht nehmen. „Die Lehrer können nicht vom Frühstück bis zum Bettgehen alles übernehmen“, will er Mütter und Väter nicht aus der Verantwortung um ihre Kinder entlassen.

Baumgartner ist seit knapp eineinhalb Jahren Vorsitzender der Personalvertretung im Bezirk. „Ich will ein verlässlicher Partner in bewegten Zeiten sein“, wirbt er bei der Personalvertretungswahl für den Christlichen Lehrerverein (CLV) um Stimmen. Um die Anliegen der 1310 Kolleginnen und Kollegen an Volks- und Hauptschulen im Bezirk Vöcklabruck zu kennen, hat er in den vergangenen Monaten mehr als 200 Schulbesuche absolviert.

Unterstützt wird er von Petra Praschesaits, Direktorin der Volksschule Schwanenstadt, die Vorsitzende der Gewerkschaft ist. Praschesaits spricht sich dafür aus, dass Lehrer Grenzen setzen und Konsequenzen ziehen dürfen müssen – zum Eigenschutz und zum Schutz der Mitschüler, die unter dem schlechten Verhalten einiger weniger zu leiden haben.

Als Gewerkschafterin kämpft Praschesaits unter anderem dafür, dass Pflichtschullehrer nicht Bundeslehrer werden. „Reagieren wir nicht darauf, wird es die LKUF nicht mehr geben“, warnt sie vor dem drohenden Verlust der leistungsstarken Lehrer-Kranken- und Unfallfürsorge.

Kommentare
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Artikel 19. November 2009 - 00:04 Uhr
Von Gerhard Hüttner
Bild vergrößern Lehrer hoffen auf mehr Hilfe von Psychologen und Sonderpädagogen

Verhaltensauffällige bis gewaltbereite Schüler können Lehrer an den Rand der Verzweiflung bringen.  Bild: Colourbox

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