Das Regionalmanagement Vöcklabruck–Gmunden setzt große Hoffnungen in die mittlerweile vor allem in Asien alltägliche Technik. Dabei wird ein vom menschlichen Auge als bloßes Schwarz-Weiß-Wirrwarr wahrgenommenes Quadrat mit einer Handy-Kamera fotografiert, von der Mobiltelefon-Software dechiffriert und eine Verbindung zum Internet hergestellt. Die Nutzungsmöglichkeiten sind fast unendlich.
Beim Regionalmanagement setzt man etwa auf Fahrplanaktualisierungen in Echtzeit, wie dies von der Stadt Vöcklabruck in Kooperation mit MOBITIPP Gmunden bei einem derzeit laufenden Testbetrieb bereits praktiziert wird.
Die seit Anfang August laufende und am Sonntag endende „QR-Schnitzeljagd“, bei der die Teilnehmer per QR-(= Quick Response, schnelle Rückmeldung, Anm.)Technologie zu insgesamt 59 Ausflugszielen im Salzkammergut gelotst wurden, kann als Probelauf für eine ausgedehnte touristische Nutzung gelten. Herbert Brunsteiner, Bürgermeister von Vöcklabruck und Obmann des Vereins für Regionalentwicklung: „QR wird im Tourismus eine große Rolle spielen. Daher sind wir auf diesen Zug aufgesprungen.“ Der bereits in die Praxis umgesetzte Online-Fahrplan per QR-Technik in Vöcklabruck sei ein Multiplikator, der das Thema bekannt machen solle, ergänzt Mobilitätsmanager Wolfgang Öhlinger.
Brunsteiner, Öhlinger sowie Bundesrat Johannes Peinsteiner, Salzkammergut-Tourismus-Aufsichtsratsvorsitzender Johann Panhuber und Martin Selinger vom OÖ. Tourismus präsentierten in Gmunden übrigens den Hauptpreis der Schnitzeljagd: ein Elektrofahrrad. Wie es derzeit aussieht, dürfte es aber zwei Gewinner geben. Laut Peinsteiner kein Problem: „Von mir bekommt ihr einen Roller dazu.“
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