Der Schweizer Arzt Dr. Karl Königseder ist seit 13. August im Raum Unterach am Attersee abgängig. Zuletzt war der 65-jährige, 184 Zentimeter große Arzt mit einer beigefarbenen Cordhose, blauem Hemd und hellbrauner Lederjacke bekleidet. Dazu trug er schwarze Halbschuhe.
Nachdem eine Suche durch die Polizei erfolglos geblieben war, beauftragte die Familie des Vermissten nun das Sicherheitsunternehmen Euro.Sec mit einer Suche. Das Unternehmen arbeitete vorerst mit Postwurfsendungen und Befragungen verschiedenster Personen wie Pendler, Buschauffeure, Bäcker, Morgensportler usw. Da diese Maßnahme leider nicht zum erhofften Erfolg führte, läuft seit den gestrigen Morgenstunden eine groß angelegte Suchaktion mit Spürhunden.
Das Besondere dabei: eine Welle der Solidarität Freiwilliger machte diese Aktion erst möglich. Mit dabei sind neben Dutzenden Freiwilligen auch die private Suchhundestaffel der Österreichischen Hundesportunion (Leitung: Wolfgang Stempicki), die Rettungshundebrigade unter der Leitung von Werner Aumayr und Karin Schaufler, die Freiwilligen Feuerwehren Buchenort und Unterach sowie die Jägerschaft.
Wie die Chancen stehen, Dr. Königseder zu finden, wagt Einsatzleiter Harald Spaun nicht abzuschätzen: „Das Gebiet, das wir absuchen, ist sehr groß. Aber ohne alles probiert zu haben, geben wir sicher nicht auf.“
Seit 13. August ist Hr. Dr. Königseder vermisst und erst jetzt wurden die verschiedenen Hundestaffeln organisiert und zur Suche losgeschickt! Von der ersten Stunde der Abgängigkeit könnten sie suchen, müßten sich an keine Wartezeit halten, keine Vermisstenanzeige abwarten, kosten keinen Cent, opfern ihre Freizeit, um ihre Hunde auf so einen Fall vorzubereiten, sind jederzeit einsatzbereit und werden trotzdem immer wieder zu spät informiert und angefordert. Oftmals trotz Angebot! Keine Ahnung, wie viele solcher Hunde bereitstehen würden, einsatztauglich sind - in Oberösterreich,40 oder 50,keine Ahnung, wäre aber sicher interessant. Und trotzdem hört man immer wieder von 2-3 Polizeihunden! Fährtenhunden. Keine Stöberhunde, keine Main Trail Hunde, keine Suchkette mit Rettungshunden! Da kommt einem die Frage WARUM? Und doch konnte sie mir noch keiner beantworten. Es ginge darum, die Verantwortlichen aufzuwecken, zusammenzuarbeiten, egal welche Organisation! Dann gäbe es eine reelle Chance!
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