ePaper | iPad | 
Anmelden
 |  A A A

 
Donnerstag, 24. Mai 2012, 18:37 Uhr Linz  25°C ·  Enns  25°C ·  mehr Wetter »
Oberösterreich  > Salzkammergut

60 Freiwillige und 25 Hunde auf der Suche nach vermisstem Schweizer

UNTERACH. „Wir versuchen alles Menschenmögliche, um ihn zu finden“, sagt der mit der Suche nach Dr. Karl Königseder beauftragte Geschäftsführer der Sicherheitsfirma Euro.Sec, Harald Spaun. Sein Suchdienst umfasst mehr als 60 Freiwillige und 25 Hunde.

Der Schweizer Arzt Dr. Karl Königseder ist seit 13. August im Raum Unterach am Attersee abgängig. Zuletzt war der 65-jährige, 184 Zentimeter große Arzt mit einer beigefarbenen Cordhose, blauem Hemd und hellbrauner Lederjacke bekleidet. Dazu trug er schwarze Halbschuhe.

Nachdem eine Suche durch die Polizei erfolglos geblieben war, beauftragte die Familie des Vermissten nun das Sicherheitsunternehmen Euro.Sec mit einer Suche. Das Unternehmen arbeitete vorerst mit Postwurfsendungen und Befragungen verschiedenster Personen wie Pendler, Buschauffeure, Bäcker, Morgensportler usw. Da diese Maßnahme leider nicht zum erhofften Erfolg führte, läuft seit den gestrigen Morgenstunden eine groß angelegte Suchaktion mit Spürhunden.

Das Besondere dabei: eine Welle der Solidarität Freiwilliger machte diese Aktion erst möglich. Mit dabei sind neben Dutzenden Freiwilligen auch die private Suchhundestaffel der Österreichischen Hundesportunion (Leitung: Wolfgang Stempicki), die Rettungshundebrigade unter der Leitung von Werner Aumayr und Karin Schaufler, die Freiwilligen Feuerwehren Buchenort und Unterach sowie die Jägerschaft.

Wie die Chancen stehen, Dr. Königseder zu finden, wagt Einsatzleiter Harald Spaun nicht abzuschätzen: „Das Gebiet, das wir absuchen, ist sehr groß. Aber ohne alles probiert zu haben, geben wir sicher nicht auf.“

1
Wiedereinmal viel zu spät! · von unbekannt (1) · 11.09.2009 13:52 Uhr

Seit 13. August ist Hr. Dr. Königseder vermisst und erst jetzt wurden die verschiedenen Hundestaffeln organisiert und zur Suche losgeschickt! Von der ersten Stunde der Abgängigkeit könnten sie suchen, müßten sich an keine Wartezeit halten, keine Vermisstenanzeige abwarten, kosten keinen Cent, opfern ihre Freizeit, um ihre Hunde auf so einen Fall vorzubereiten, sind jederzeit einsatzbereit und werden trotzdem immer wieder zu spät informiert und angefordert. Oftmals trotz Angebot! Keine Ahnung, wie viele solcher Hunde bereitstehen würden, einsatztauglich sind - in Oberösterreich,40 oder 50,keine Ahnung, wäre aber sicher interessant. Und trotzdem hört man immer wieder von 2-3 Polizeihunden! Fährtenhunden. Keine Stöberhunde, keine Main Trail Hunde, keine Suchkette mit Rettungshunden! Da kommt einem die Frage WARUM? Und doch konnte sie mir noch keiner beantworten. Es ginge darum, die Verantwortlichen aufzuwecken, zusammenzuarbeiten, egal welche Organisation! Dann gäbe es eine reelle Chance!

(0)
Artikel 10. September 2009 - 00:04 Uhr
Bild vergrößern 60 Freiwillige und 25 Hunde auf der Suche nach vermisstem Schweizer

Gestern ist eine groß angelegte Suchaktion nach dem vermissten Schweizer Karl Königseder angelaufen.  Bild: (privat)

Neuen Kommentar schreiben

Betreff / Kommentartitel
Kommentartext:

Sie dürfen noch Zeichen als Text schreiben

Bitte beachten Sie die Forumsregeln


  Für nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Um sich registrieren zu können müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.
Gewünschter Benutzername

Gewünschtes Passwort

Wiederholung Passwort

E-Mail

OÖNcard


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 4 + 1? : 


Meistgelesene Artikel   mehr »