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Wohnbauprojekt "Weißer Stein" auf maximal 80 Einheiten abgespeckt

TIEFGRABEN. Tiefgrabens Bürgermeister Dittlbacher: Klares Votum zu einer Vierer-Verwaltung.

Wohnbauprojekt "Weißer Stein" auf maximal 80 Einheiten abgespeckt

Dittlbacher mit Modell des ursprünglichen Wohnbauprojektes. Bild: OÖN/Blaichinger

114 Wohneinheiten sollte das ursprüngliche Projekt eines Salzburger Bauträgers beim "Weißen Stein" haben, mittlerweile hat sich der Gemeinderat auf eine Obergrenze von 80 Einheiten festgelegt. Und auch die praktische Umsetzung soll langsamer als geplant (Bürgermeister Hans Dittlbacher: "Ich denke an sieben Jahre.") erfolgen. Warum die Tiefgrabener kalte Füße bei der ursprünglichen Dimension des Projektes bekommen haben, erklärt Dittlbacher so: "114 Wohneinheiten hätten womöglich 300 neue Einwohner bedeutet, das wären knapp zehn Prozent der Bevölkerung. Mit der erforderlichen Infrastruktur mitzuziehen, wäre so schnell kaum möglich gewesen."

Die Frage der Wasserversorgung ist noch ungelöst. Dittlbacher sieht mehrere Optionen, denkt aber in erster Linie an eine Lösung mit St. Lorenz, Mondsee oder beiden Nachbarkommunen.

Man sei sich darüber in den drei Landgemeinden einig, dass die Vierer-Verwaltung kommen sollte, sagt Bürgermeister Dittlbacher. Allein die Mondseer wüssten noch nicht so recht, wohin es gehen solle. Mittlerweile wird der Druck auch seitens der Gemeindebediensteten größer. Eine Resolution, in der diese auf die Raumnot aufmerksam machen, haben die Bürgermeister in ihrer Schublade. Dass eine gemeinsame Verwaltung Synergien und damit auch Raum schaffen würde, liegt für Dittlbacher auf der Hand.

Dittlbacher ist auch aus finanziellen Gründen für die Vierer-Verwaltung. Anders ist das hinsichtlich einer Fusion zu einer Großgemeinde Mondseeland. "Zuerst muss man schauen, was wir mit einer gemeinsamen Verwaltung zusammenbringen. Wenn das funktioniert, kann man auch einmal über anderes reden", so der Bürgermeister. Und auf OÖN-Nachfrage: "Ich gebe schon zu, das ist ein Nein durch die Blume."

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Artikel Norbert Blaichinger 14. September 2017 - 00:04 Uhr
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