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Wenn das Leben aus dem Ruder läuft, springt Caritas-Familienhelferin ein

VÖCKLABRUCK. Im Bezirk Vöcklabruck kamen Helferinnen im Vorjahr auf 3800 Hausbesuche

Wenn das Leben aus dem Ruder läuft, springt Caritas-Familienhelferin ein

Familienhelferinnen helfen, den Alltag zu bewältigen. Bild: Caritas

Nach einer Geburt, wenn ein Elternteil erkrankt oder sich das familiäre Zusammenleben plötzlich verändert, kann der Alltag zur Belastung werden. In solchen Situationen springen die Familienhelferinnen der Caritas ein – unabhängig davon, ob es sich um eine Familie mit einem oder fünf Kindern handelt. Die Caritas-Mitarbeiterinnen gehen den Eltern oder den Alleinerziehenden zur Hand, bis sich das Familienleben wieder eingependelt hat.

3800 Hausbesuche im Bezirk

Rund 285 Familien- und Langzeithelferinnen der Caritas sind derzeit in Oberösterreich im Einsatz. Jährlich leisten sie rund 204.000 Betreuungsstunden in rund 1300 Familien. Im Bezirk Vöcklabruck wurden im Vorjahr rund 3800 Hausbesuche mit ca. 19.200 Leistungsstunden durchgeführt.

Die Caritas-Familienhelferinnen kommen ins Haus und unterstützen bei der Kinderbetreuung, bei der Haushaltsführung und bei Dingen, die dazu beitragen, den Familienalltag aufrechtzuerhalten. "Wir kommen zum Einsatz, wenn die Mama ins Krankenhaus muss oder ein wichtiger Arztbesuch mit dem Kind nötig ist, und das Geschwisterchen nicht alleine zu Hause bleiben kann", sagt Barbara Burgstaller, die seit fünf Jahren in der Caritas-Familienhilfe arbeitet "Es gibt viele Lebenslagen, wo Alleinerziehende oder Eltern Unterstützung brauchen. Wir sind da, um eine Zeit lang zu begleiten und ihnen zu helfen, herausfordernde Situationen gut zu meistern."

Selbstbehalt ist gestaffelt

Die Caritas bietet die Familienhilfe im Auftrag der Sozialhilfeverbände an. Der Kostenbeitrag für die Familie ist sozial gestaffelt. Die restlichen Kosten werden aus öffentlichen Mitteln vom Sozialhilfeverband Vöcklabruck mit Unterstützung des Sozialressorts des Landes Oberösterreich übernommen. (Tarifkalkulator unter www.mobiledienste.or.at). Die Einsatzdauer der Familienhilfe ist abhängig von der Situation und den Bedürfnissen der jeweiligen Familie. "Viele Eltern wissen nicht, dass es uns gibt. Manchmal reicht ein halbtägiger Einsatz ein oder zwei Mal pro Woche, um eine Familie spürbar zu entlasten", weiß Familienhelferin Barbara Burgstaller aus Erfahrung.

Die Caritas-Familienhelferinnen verfügen über eine qualifizierte Ausbildung, um Kinderbetreuung, Pflege und Haushalt übernehmen zu können. Wer Interesse hat, selbst Familienhelferin zu werden, kann dazu die Ausbildung im Caritas-Schulzentrum Josee in Ebensee machen. Nähere Informationen über alle Sozialbetreuungsberufe, die hier gelernt werden können, unter www.josee.at

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Artikel 09. Februar 2018 - 00:04 Uhr
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