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Transitgegner misstrauen Bezirkshauptmannschaft

GMUNDEN. Der transitkritische Verein Lebensraum Salzkammergut fühlt sich von der Bezirkshauptmannschaft Gmunden im Stich gelassen.

Transitgegner misstrauen Bezirkshauptmannschaft

Hilft das Transitverbot? Bild: ebra

Der Verein habe in den vergangenen Monaten Transportunternehmen, die offensichtlich gegen das Transitverbot verstoßen hätten, bei der Bezirksbehörde angezeigt. Einige Unternehmen davon würden weiterhin durch das Salzkammegut abkürzen. Lebensraum Salzkammergut erstattete gestern 50 weitere Anzeigen und stellt nun die Frage, ob die Bezirkshauptmannschaft den bisherigen Anzeigen überhaupt nachgegangen ist.

Silvester Leitner, Initiator des Vereins, kritisiert, dass die Behörde entsprechende Informationen verweigert. Doch Bezirkshauptmann Alois Lanz weist den Vorwurf zurück. „Das Gesetz verbietet uns die Weitergabe der Informationen. Das wurde uns auch von der Landesregierung bestätigt. Aber ich lade Herrn Leitner zu einem persönlichen Gespräch ein, um die Situation zu klären.“

Laut Lebensraum Salzkammergut hat das Transitverbot die Situation am Wolfgangsee und am Pötschen stark verbessert. (Behördliche Zählungen kommen zu einem anderen Ergebnis.) Eher schlechter sei die Situation am Traunsee geworden. „Hier sind es aber weniger die Mautflüchtlinge, sondern regionale Betriebe, die für eine Lkw-Flut sorgen“, sagt der Transitverkehrgegner.

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Artikel OÖN 24. August 2012 - 00:04 Uhr
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