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Rallye-Underdog aus Ampflwang legt in Zwettl erneut eine Talentprobe ab

AMPFLWANG. Steven Schierlinger (24) landet mit seinem 22 Jahre alten Mitsubishi auf Rang fünf.

Rallye-Underdog aus Ampflwang legt in Zwettl erneut eine Talentprobe ab

Mit Rang fünf bei der Rallye in Zwettl legte der 24 Jahre alte Steven Schierlinger auf seinem Mitsubishi Lancer Evo 3 eine Talentprobe ab. Bild: Benjamin Butschell / BMP

Ein Jahr nach seinem erfolgreichen Debüt bei der Rallye in Zwettl 2016 ging der junge Ampflwanger Steven Schierlinger (24) bei eben dieser auch heuer wieder an den Start. Der Youngster legte dabei eine Talentprobe ab und landete auf Platz fünf. Damit sorgte er erneut für viel Aufsehen.

Nach einer langen Vorbereitungszeit, bei der einige Sponsoren akquiriert werden konnten, war es knapp eine Woche vor der Rallye soweit: Der 22 Jahre alte Mitsubishi Lancer Evo 3 stand fertig beklebt und startbereit in einer der Garagen von Race Rent Austria. Schierlinger blieb zwar dem Typ treu, wechselte jedoch auf ein etwas leistungsstärkeres Modell. Nach den Erfolgen im Vorjahr ein Schritt in die richtige Richtung.

Für den ersten Durchgang mit zwei Sonderprüfungen (SP) nahm man sich noch nicht viel vor, da Schierlinger seit Herbst kein Rallyeauto mehr bewegt hatte und zuerst die Gewöhnung ans neue Einsatzfahrzeug im Vordergrund stand. Die neuntschnellste Zeit von knapp 50 Startern auf der ersten Sonderprüfung lag bereits über den Erwartungen. Als Schierlinger/Medinger am Rundkurs der zweiten Sonderprüfung auf einen Mitbewerber aufliefen und zudem bei einem verpassten Abzweig kurz den Retourgang benötigten, war die Freude beim Blick auf die Ergebnisliste groß – die viertschnellste Zeit wurde angezeigt. Der junge Ampflwanger konnte sich dauerhaft in den Top Ten einschreiben.

Letztendlich erreichen Schierlinger/Medinger den fünften Platz in der Gesamtwertung, sowie mit Platz drei in der Klassenwertung auch Schierlingers ersten Stockerlplatz. "Nach erst zwei Rallyes bin ich eher als Underdog nach Zwettl gekommen. Umso größer war die Überraschung bei allen, dass ich so weit vorne im Gesamtklassement gelandet bin. Mein Beifahrer und ich sowie das Team von Race Rent Austria haben perfekte Arbeit geleistet, um das zu erreichen. Danke an alle, die mich unterstützt haben und vor allem an meine Sponsoren, ohne sie wäre ein Start nicht möglich gewesen", freut sich Schierlinger.

Seine weiteren Pläne: "Der nächste Start bei einer Rallye steht leider aus Budgetgründen noch nicht fest. Ich habe in den letzten Monaten meine gesamte Freizeit investiert, um in Zwettl an den Start gehen zu können. Daher brauche ich erstmal eine kurze Auszeit, um wieder mit voller Energie auf Sponsorsuche gehen zu können. Denn eines ist klar – ich will mehr!"

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Artikel OÖN 07. Juni 2017 - 23:34 Uhr
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