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Politiker planen Schulterschluss, damit Almtalbahn erhalten bleibt

WELS / GRÜNAU. In den Ortsparlamenten wollen die Gemeinderäte nun Resolutionen an die ÖBB sowie an Landes- und Bundespolitiker beschließen

3 Kommentare (müf) 05. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
von Boefbourgignon (4) · 05.10.2017 17:27 Uhr

Abnehmende Fahrgastzahlen sehe ich vor allem durch die Unzuverlässigkeiten der letzten Jahre begründet: Zugsausfälle (besonders die "alten Garnituren"), Heizungsausfall im Winter oder Klimaausfall im Hochsommer, Langsamfahrstrecken wegen aufgeschobener Sanierungen und Getriebeschäden während der Fahrt und die daraus resultierenden Verspätungen haben viele treue Pendler zermürbt. Dabei wäre eine zuverlässige Zugverbindung v.A. für Pendler nach Linz wegen Stau, Parkplatzproblematik und Winterfahrverhältnissen tatsächlich die bessere Alternative und würde bestimmt genutzt. Dass es trotz der beschriebenen Unzuverlässigkeiten noch viele vollbesetzte Züge gibt, spricht eigentlich für die Bedeutsamkeit und Notwendigkeit der Almtalbahn.
Ich würde eine Zielgruppenanalyse (wahrscheinlich sind das Schüler, Pensionisten, Berufspendler, Wanderer, Rad- und Schifahrer, Mütter mit Kindern..) und eine auf diese Gruppen (auch saisonal) zugeschnittene Attraktivierung und Taktung des Angebotes vorschlagen

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von Boefbourgignon (4) · 05.10.2017 17:04 Uhr

Ich habe, wie viele andere, der Almtalbahn meine Schul- und Berufsausbildung zu verdanken. Gäbe es nur die Busverbindung nach Wels wäre das Pendeln für SchülerInnen in höhere (berufsbildende) Schulen in Linz und Wels wohl wg. der deutlich verlängerten Fahrzeit keine Option. Die Chancengleichheit zw. Stadt und Land wäre noch weniger gegeben.
Und in Zeiten von Stau und Parkflächenmangel eine weitere öffentliche Verkehrsroute zu schließen wäre für mich völlig unlogisch und nicht zukunftsorientiert gedacht.
Investieren muss man vor allem in den Erhalt der Strecke. Völlige Barrierefreiheit wird wegen dem "Niveauunterschied zw. Zug und Bahnsteigen" eher schwer erreichbar werden - man könnte aber größere Bahnhöfe durchaus barrierefrei machen. Logisch bedienbare Fahrkartenautomaten würden bestimmt mehr rüstige Pensionisten zum Zugfahren animieren. Eine bedarfsorientierte Fahrplantaktung + Abendzüge würde auch mehr Berufspendler nach Linz bringen, da diese völlig auf den Zug umsteigen könnten.

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von mynachrichten1 (10305) · 05.10.2017 10:05 Uhr

Barrierefreiheit fängt beim Parkplatz an und wird immer so als das höchste Gut hingestellt, damit man unbedingt den öffentlichen Verkehr noch teurer macht. Es wäre so und so ein Holler von Schilda, wenn man heute Bahnen neu baut, die Geisterbahnen sein werden,

und lange gediente und eine ganze Region erschließende bewährte Strecken schließt.

Bezüglich Behindergerechtigkeit - das ist bei der zerstörten beschrankten BAhn Kreuzung beim Hatschek ist das egal.

Bitte macht Eure Aufgaben liebe Politiker und VErschönerung sollen die betreiben, die es auch zahlen.

Und wenn da und dort ein Parkplatz fehlt, man braucht dazu nur einen Pachtvertrag und etwas Schotter und schon hat man P + R.

Aber das kappiert man nicht einmal rund um Linz, weil wirklich offensichtlich Unfähige an den falschen Plätzen sitzen.

Übrigens hat man Bushaltestellen geschlossen, weil die neuen Vorschriften für den Umbau von Gemeinden nicht bezahlt werden.

Furschriften ohne Hausverstand sind ja das Letzte!!

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