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Neue Anlegestelle soll zusätzlich Gäste an die Seewalchener Promenade locken

Neue Anlegestelle soll zusätzlich Gäste an die Seewalchener Promenade locken

Doris Schreckeneder, Johann Reiter, Kapitän Stephan Gebetsroither und Klimt-Musen bei der Stegeröffnung (Gemeinde) Bild:

SEEWALCHEN. Sieben Jahre hat es gedauert, bis der größte Atterseeort einen neuen multifunktionalen Steg bekommen hat. Jetzt können an der Promenade nicht nur alle Schiffe der Atterseeschifffahrt anlegen, es gibt auch Platz für eine Bootsvermietung und acht Gastliegeplätze für Segel- und Motorboote. Das sei ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Freizeit- und Tourismusinfrastruktur, betonte Bürgermeister Johann Reiter. Es gibt auch die Möglichkeit, dort Akkus für Elektromotoren aufzuladen.

Mit dieser Einrichtung sollen Segler und Motorbootfahrer zu einem Besuch von Seewalchen eingeladen werden. Aber auch Spaziergänger kommen auf ihre Kosten: "Von der Steganlage hat man einen herrlichen Panoramablick, der nur noch vom Schiff aus überboten werden kann", stellte Reiter fest.

Die Geschäftsführerin der Attersee-Schifffahrt, Doris Schreckeneder, sprach von einem Meilenstein zur langfristigen Absicherung der Schifffahrt auf dem Attersee. "Seewalchen hat als größte Atterseegemeinde jetzt eine vollschifftaugliche und zukunftsorientierte Anlegestelle", sagte sie. Jetzt könne auch das größte Schiff der Atterseeflotte, die MS "Gustav Klimt", anlegen. "Die neue Anlegestelle ist nicht nur für die Schifffahrt eine wichtige Zukunftsinvestition, das Projekt wird auch die Promenade Seewalchen neu beleben und zusätzliche Gäste nach Seewalchen bringen", ist die Chefin der Schifffahrt überzeugt. Das bringe mehr Wertschöpfung für die Region und sei ein wichtiger Impuls für Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

Landeshauptmann Josef Pühringer erwähnte in seiner Festansprache die vielen Herausforderungen, die dieses Projekt gestellt hatte. Schließlich war neben der wasser-, naturschutz- und schifffahrtsrechtlichen Genehmigung auch eine denkmalschutzrechtliche Bewilligung notwendig. Knapp sieben Jahre nach Projektbeginn und sechs Monate nach Baubeginn konnte jetzt die Steganlage eröffnet werden. Pühringer gab auch einen Ausblick auf die Landesausstellung 2020, die das Thema Pfahlbau in den Mittelpunkt rücken werde. "Die neue Steganlage hat im Hinblick auf 2020 auch für die Verbindung der beiden Landesausstellungsorte Seewalchen und Attersee eine zusätzliche Bedeutung."

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Artikel 29. April 2014 - 00:04 Uhr
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