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Land sichert Zukunft der Almtalbahn zumindest bis 2019 ab

WELS/GRÜNAU. 116 Jahre nach Betriebsbeginn ist die Zukunft der Lokalbahn von Wels nach Grünau ungewiss. Der Verkehrsdienstvertrag zwischen Betreiber ÖBB und Land Oberösterreich läuft mit Jahresende aus.

21 Kommentare Friedrich M. Müller 04. Oktober 2017 - 04:54 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
von almi81 (2) · 04.10.2017 11:38 Uhr

Es ist halt schon sehr fraglich ob wenn ein Scharnsteiner VP-Bürgermeister Rudolf Raffelsberger im Verkehrsausschuss des Landtages sitzt der selber für eine Abschaffung der Almtalbahn ist, die richtige Vertretung bei diesen Thema ist?? Er persönlich würde die Strecke auch in einen Radweg umstrukturieren. Und sieht es auch nicht gerne das in Scharnstein für diese Strecke Unterschriften gesammelt werde.

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von Harbachoed-Kater (1036) · 04.10.2017 15:59 Uhr
von Kunde_123 (5) · 04.10.2017 11:28 Uhr

Die Almtalbahn sollte meiner Meinung nach weiter betrieben werden. Es wäre äußerst kurzsichtig diese einzustellen!
Wer Sie betreibt ist dabei zweitrangig, wichtig ist dass im Zuge einer Ausschreibung mit genau definierten Vorgaben des Bestellers der Bestbieter zum Zug kommt.
Dabei geht es nicht, wie manche Leute hier meinen, irgend jemandem Geld in den H. zu schieben, sondern darum fürs Steuergeld die beste Leistung zu bekommen.
In Bayern wird seit vielen Jahren ausgeschrieben, mit dem Effekt, dass heute ums gleiche Geld 20% mehr Zugkilometer gefahren mit besserer Qualität werden. Nicht alles wird durch den ehemaligen Monopolisten Deutsche Bahn betrieben, es gibt eine Vielzahl regionaler Unternehmen.

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von snooker (671) · 04.10.2017 09:11 Uhr

Frage - Was ist sinnvoller?
Eine Landesbeteiligung an einer Regionalbahn, oder die Landes-Pendlerbeihilfe für Autofahrer?

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von Freidenker2012 (1171) · 04.10.2017 09:00 Uhr

Die beste Lösung ist mit Sicherheit der Betrieb durch ein privates Unternehmen und die baldige Attraktivierung der Bahn (Elektrifizierung, Neue Haltestellen, dichterer Takt, mehr Züge am Abend)

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von mynachrichten1 (10258) · 05.10.2017 22:34 Uhr

und mit ausreichender öffentlicher Unterstützung, damit auch privat viel in der Kasse bleibt....? Wie soll man das vernünftig regeln, auf der einen Seite privat und wenig überprüfbare Gebarung und umgekehrt soll ja gewaltig zugeschossen werden. Wieso also nur privat??

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von Nooitgedacht (1) · 04.10.2017 07:59 Uhr

Soviel Dummheit und Geldverschwendung sind doch unmöglich. Da sitzen meistens 3 Leute drinnen. Und obendrein gibt es ja auch noch Busverbindung!

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von Boefbourgignon (4) · 04.10.2017 16:56 Uhr

Ich lade sie herzlich ein den während der jährlichen Streckensanierung eingerichteten Schienenersatzverkehr zu nutzen und zwar von Endhaltestelle zu Endhaltestelle, 5 Tage die Woche. Sie werden merken, dass eine um ein Drittel längere Fahrzeit, ein unklimatisierter Bus bei hochsommerlichen Temperaturen, der deutliche Platzmangel im Bus, der deutlich verringerte Fußraum, (ganz zu schweigen vom viel zu intimen Einblick in das Leben von entnervten Buslenkern) usw. kein zumutbarer Ersatz für Pendler darstellt. In unserem Land werden bestimmt viele Steuergelder unnötig verschwendet. Der Erhalt der Nebenstrecken zählt hier aber nicht dazu. Für die ländlichen Regionen wird mit Regionalverkehr ein Beitrag zur Chancengleichheit hinsichtlich Bildung u. Beruf geleistet. Die Städte werden in Zeiten von Stau u. Parkplatzmangel ebenfalls entlastet. Vom Umweltschutz mal fanz zu schweigen.

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von Freidenker2012 (1171) · 04.10.2017 08:57 Uhr

Fahr mal um 7 Uhr Früh nach Wels mit der Almtalbahn und versuche einen Sitzplatz zu ergattern. Viel Glück dabei, es wird nicht leicht.

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von essbesteck (3995) · 04.10.2017 08:01 Uhr
von gegenstrom (14213) · 04.10.2017 07:09 Uhr

Für Eisenbahn-Fachmann Neumann ist es nur wichtig, dass die Öffentliche Hand (wir Steuerzahler) den Abgang übernimmt - so wie bei der Straßenbahn Gmunden zum Hauptbahnhof, auch noch zusätzlich die Triebfahrzeuge beschafft wurden.

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von Objektiv (738) · 04.10.2017 07:36 Uhr
von passivlesender_EX-Poster (6226) · 04.10.2017 09:30 Uhr

Erst letztens bin ich kilometerweit einer asphaltierten Straße entlanggewandert - bis zu einem einzigen Bauernhof.
So wundert mich nicht, dass jeder OÖ rechnerisch über 12m Straße verfügt - mehr als doppelt so viel wie in zB. Bayern.

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von gegenstrom (14213) · 04.10.2017 07:44 Uhr

hat nicht S&H die Bahnstrecke Haag eingestellt, weils zu wenig attraktiv war?
Bevor man einem Privatbetrieb das Geld von h... einschiebt, solls die Öff. Hand betreiben, denn nur dann sind Öff. Kontrollen möglich!

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von passivlesender_EX-Poster (6226) · 04.10.2017 09:28 Uhr

Die Haager Lies wurde deswegen stillgelegt, da in Lambach die ÖBB bei Umbauten einfach das Gleis abgenabelt hat (eine Unterführung wäre angeblich zu teuer gekommen) und den Pachtvertrag aufgelöst hat.

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von max1 (3179) · 04.10.2017 07:35 Uhr

Da steht er dem Herrn Schröcksnadel nicht hinten nach.
Leistung kostet nun einmal.

Daher alle Öffis entweder Gratis oder mit einer Jahrespauschale von ca. €500.- abgelten. Damit wäre eine Grundlage der Finanzierung gegeben ohne Unwägbarkeiten.

In Berlin kostet die Netzkarte inklusive aller Regiobahnen die weit ins Umland gehen für 65+ €550.-

Dieses Netz übertrifft ganz O.Ö. allerdings bei 3,6 mill. Einwohnern.

Unser Blau/Schwarzen sollten einmal darüber nachdenken und weniger die Beton/Buslobby hofieren.

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von Harbachoed-Kater (1036) · 04.10.2017 16:08 Uhr

Auch Wien bietet ein großes, dichtes Netz (und ist billiger als linz). Davon habe ich allerdings nichts, wenn ich an Arbeitstagen von Hacking nach Speising fahre und an freien Tagen in die Innenstadt oder nach Mauer.

Darum sind Vergleiche mit Großstädten schwierig.

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von Harbachoed-Kater (1036) · 04.10.2017 16:12 Uhr

(‚Davon habe ich nichts‘ stimmt natürlich nicht ganz, weil ich die potentielle Chance zur Benützung des ganzen Netzes habe)

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von Vegeta (189) · 04.10.2017 10:24 Uhr

Also ich glaube nicht dass man eine Millionenstadt wie Berlin mit einem Bundesland wie Oberösterreich vergleichen kann. Fairer wäre meiner Meinung nach ein Vergleich von Berlin mit Wien und von Oberösterreich mit etwa der Steiermark.

Von gratis Öffis halte ich auch nichts. Entweder müssen die entfallenden Einnahmen über andere Bereiche noch stärker als bis jetzt quersubventioniert werden was die Transparenz verringert oder Leistungen werden gekürzt oder das öffentliche Defizit erhöht sich weiter. Das sind für mich alles keine tollen Optionen.

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