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Ins Vöcklabrucker Strahlenzentrum kommen pro Jahr 1700 Krebspatienten

VÖCKLABRUCK. Seit zehn Jahren ein High-Tech-Vollversorger bei onkologischen Erkrankungen.

Ins Vöcklabrucker Strahlenzentrum kommen pro Jahr 1700 Krebspatienten

Die Institutsleiter Primar Dietmar Seewald (links) und Primar Peter Panholzer Bild: gespag

Vor zehn Jahren wurde im damaligen Landeskrankenhaus das Strahlenzentrum eröffnet. Heute ist das Zentrum eine elementare Anlaufstelle für jährlich 1700 Krebspatienten.

"Früherkennung spielt eine große Rolle", sagt Landesrätin Christine Haberlander. "Wichtig ist aber auch, dass der Bevölkerung im Falle einer Krebserkrankung eine rasche und wohnortnahe Versorgung auf hohem medizinischen Niveau zur Verfügung steht."

Die steigenden Patientenzahlen zeigten, so gespag-Vorstandssprecher Karl Lehner, dass die Entscheidung für das Strahlenzentrum damals richtig gewesen sei. "Im Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck reicht das medizinische Angebot von der Diagnose über Chemotherapie, Antikörpertherapie und onkologische Chirurgie bis hin zu nuklearmedizinischen Maßnahmen und Strahlentherapie", erklärt Tilman Königswieser, Ärztlicher Direktor am Salzkammergut-Klinikum.

In der Strahlentherapie würden täglich 70 bis 90 Patienten behandelt, berichtet Primar Dietmar Seewald. Die Bestrahlung sei heute zielgenauer und ziehe weniger Nebenwirkungen nach sich. "Die Bestrahlung erfolgt bildunterstützt, sodass auch die Treffsicherheit erhöht ist", erklärt Prima Seewald. Zum Einsatz kommen zwei moderne Linearbeschleuniger, die die Bestrahlungsdauer verkürzen.

In enger Verbindung zur Strahlentherapie steht die Nuklearmedizin. Dank der High-Tech-Medizin sei eine umfangreiche Diagnostik möglich, so Primar Peter Panholzer, Leiter des Instituts Nuklearmedizin. Das ermögliche eine frühere Diagnostik. "Wir sind so einen Schritt voraus."

Für das multiprofessionelle Team stehe bei aller High-Tech-Medizin stets der Mensch im Mittelpunkt, hebt Seewald hervor. Die wohnortnahe Behandlung sei wichtig für die Lebensqualität der Patienten.

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Artikel OÖN 14. Juni 2018 - 00:04 Uhr
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