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Hilferuf: "Dachsteinkapelle ist vom Verfall bedroht"

HALLSTATT. Pfarre Hallstatt kämpft für Restaurierung des höchstgelegenen Gotteshauses der nördlichen Kalkalpen.

Hilferuf: "Dachsteinkapelle ist vom Verfall bedroht"

Kapelle auf 2206 Meter Bild: Frühauf

Die Dachsteinkapelle unweit der Simonyhütte wurde im Vorjahr 100 Jahre alt. Sie steht 2206 Meter über dem Meer. Damit ist sie nicht nur das höchstgelegene Gotteshaus der nördlichen Kalkalpen – sie ist auch besonderen Witterungsverhältnissen ausgesetzt.

Obwohl immer wieder Ausbesserungsarbeiten am Dach, am Mauerwerk und am Innenputz durchgeführt wurden, schlägt die Pfarre Hallstatt jetzt Alarm: Sollte die Kapelle nicht bald generalsaniert werden, droht sie zu verfallen.

Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1913 vom Linzer Dombaumeister Matthäus Schlager erbaut und 1914 vom Linzer Bischof Rudolph Hittmair geweiht. Eine Gedenktafel aus dem Jahr 1925 im Inneren der Kapelle erinnert an den Bischof.

Die Pfarre Hallstatt hat bereits Vorarbeiten für die Restaurierung geleistet und Kostenvoranschläge eingeholt. Ihnen zufolge liegt der Finanzbedarf bei 76.000 Euro – die Transportflüge mit dem Hubschrauber nicht eingerechnet. Die Diözese Linz, das Land Oberösterreich und das Bundesdenkmalamt haben bereits finanzielle Unterstützung zugesagt, 35 Prozent der Kosten (das sind 26.000 Euro) muss aber die Pfarre Hallstatt aufbringen – und bittet deshalb Bergfreunde um Unterstützung.

"Die Dachsteinkapelle ist für uns alle ein Ort der Einkehr und der Besinnung", appelliert die Pfarrgemeinde an die Öffentlichkeit. "Damit auch unsere Nachfahren das Kirchlein besuchen können, brauchen wir Hilfe.

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Artikel 20. Juli 2015 - 03:58 Uhr
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