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Geschichte des Bergbaus bekommt im Brecher dauerhafte Heimstätte

AMPFLWANG. Der Bergbau hat im Hausruck über 200 Jahre nicht nur viele Spuren in der Landschaft hinterlassen, sondern auch viele Unterlagen zur Geschichte. Das Landesarchiv hat im Brecher Buchleiten das oö. Bergbauarchiv eingerichtet, das jetzt eröffnet wird.

Geschichte des Bergbaus bekommt im Brecher dauerhafte Heimstätte

Der Brecher Buchleiten (Foto aus dem Jahr 1930) beherbergt das Bergbauarchiv. Bild: Bergbauarchiv

Das Bergbauarchiv ist im ehemaligen Kohlebrecher Buchleiten – heute Veranstaltungszentrum der Gemeinde und Industriedenkmal – untergebracht. Das erste Stockwerk, in dem früher die Kohle gebunkert war, wurde für die Archivierung der Firmenunterlagen der Wolfsegg-Traunthaler-Kohlenwerks AG (WTK) und der Salzach-Kohlenbergbau-Gesellschaft (SAKOG) adaptiert. „Hier hat die Geschichte des Bergbaus und der Region, vor allem aber auch die Geschichte jener Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, deren Leben über zwei Jahrhunderte von der Kohle geprägt war, ihren dauerhaften Sammelpunkt gefunden“, betont das Bergbauarchiv in einer Aussendung.

Das oö. Landesarchiv bewahrt hier Schriftstücke, Bücher, Fotos und Pläne der beiden ehemaligen Bergbaubetriebe auf. Auch private Sammlungen und Aufzeichnungen zum Thema Bergbau sollen in diesem Archiv der Nachwelt erhalten bleiben. Viele dieser Quellen sind damit an den Ort ihrer Entstehung zurückgekehrt. Die Bestände werden nach Abschluss der Ordnungsarbeiten durch Experten des oö. Landesarchivs öffentlich zugänglich sein. Historiker und Laienforscher, Universitäten und Forschungsinstitute werden dann mit bisher unzugänglichem Material arbeiten können. Tausende Personalakten, Belegschaftsbücher, Unfallprotokolle, etc. ermöglichen Recherchen zu den Personen und interessante Einblicke in die Strukturen der Bergbauunternehmung sowie die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.

Am Tag des Denkmals am 26. September wird Landesrat Josef Stockinger das Bergbauarchiv Ampflwang um 13 Uhr eröffnen. Bereits am Samstag gibt es ein Sonderpostamt und Filme aus dem Hausruck um 1960 zu sehen. Am Sonntag gibt es von 9 bis 16 Uhr Führungen durch den Brecher.

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Artikel 15. September 2010 - 00:04 Uhr
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