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Gefahr auf Schutzweg beim Maxi-Markt FPÖ drängt auf eine rasche Lösung

VÖCKLABRUCK. Vizebürgermeister Habenschuss: Ausfahrtenzusammenlegung, Kreisverkehr errichten.

Gefahr auf Schutzweg beim Maxi-Markt FPÖ drängt auf eine rasche Lösung

Vizebürgermeister Habenschuss und David Binder beim Fußgängerübergang in der Robert-Kunz-Straße. Bild: FPÖ

Dringenden Handlungsbedarf sieht FP-Vizebürgermeister Michael Habenschuss beim Fußgängerübergang in der Robert-Kunz-Straße beim Maxi-Markt. Er schlägt vor, Ausfahrten zusammenzulegen und einen Kreisverkehr zu errichten. Neu sei diese Idee nicht, kontert SP-Mobilitätsstadtrat Stefan Maier: In der langfristigen Planung seien in dem Bereich sogar mehrere Kreisverkehre angedacht.

In den vergangenen Monaten passierten auf dem Schutzweg beim Maxi-Markt mehrere Unfälle, die zwei Verletzte und ein Todesopfer forderten. Um weitere Unfälle zu vermeiden, fordert Habenschuss daher eine rasche Lösung. Hermann Krenn vom Bezirkspolizeikommando bestätigt, dass es sich um eine neuralgische Stelle handelt. Es gebe bereits Überlegungen, wie der Unfallhäufungspunkt für Fußgänger entschärft werden könnte.

"Keine Versuche mit Sicherheit"

"Einen 3-D-Zebrastreifen, wie ihn nun Bürgermeister Brunsteiner errichten lassen will, halte ich für einen Marketing-Gag", meldet sich FP-Gemeinderat David Binder zu Wort. Er verweist dabei auf Erfahrungen der Stadt Linz: Der Streifen entfalte seine Wirkung nur aus einer Richtung, bei Nacht und Nässe verpuffe der Effekt. Außerdem sei der 3-D-Effekt nur aus nächster Nähe und bei geringer Geschwindigkeit erkennbar, ergänzt Binder. Man sollte auf Erfahrungswerte vertrauen und Nägel mit Köpfen machen und keinesfalls Versuche mit der Sicherheit der Mitbürger, kritisiert auch Habenschuss.

"Der 3-D-Schutzweg macht Sinn und wird deshalb nicht aufzuhalten sein", sind hingegen Sabine Obermayer und Katharina Zaunstöck, beide Geschäftsführerinnen der Firma Okalin, überzeugt. Sie sprechen von positiven Rückmeldungen nach dem ersten Schutzweg mit 3-D-Markierung in Linz.

Nach den Schutzweg-Unfällen in der Robert-Kunz-Straße hat die Stadtpolitik mehrere Lösungen angedacht. So überlegt man, den Zebrastreifen zu verlegen und mit einer Mittelinsel zu versehen, um ein gefahrloses Überqueren der Straße zu erleichtern. Diskutiert wird auch, dort einen 3-D-Schutzweg zu markieren. Dafür fehlt allerdings noch die Zustimmung des zuständigen Sachverständigen.

Bereits im November hat die FP den Antrag gestellt, die Einnahmen aus der Überwachung durch das Radarauto zweckgebunden für die Straßenerhaltung und Verkehrssicherheit zu verwenden. Dieser Antrag sei von den anderen politischen Fraktionen nicht angenommen worden, bedauern die Freiheitlichen.

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Artikel Gerhard Hüttner 14. Februar 2018 - 00:04 Uhr
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